Neue Förderrichtlinie "Miniaturisierte optische Systeme hoher Integrationsdichte"

Mit dieser Richtlinie möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Themenfeld "Miniaturisierte optische Systeme hoher Integrationsdichte" auf der Grundlage des Programms "Photonik Forschung Deutschland" fördern.

Die Miniaturisierung ist eine der unverändert wichtigsten Entwicklungstendenzen − nicht nur der optischen Technologien, sondern technischer Systeme insgesamt. Diese ermöglicht beispielsweise die Integration verschiedener Funktionalitäten eines Systems in einem einzigen Fertigungsschritt auf einer einheitlichen Material-Plattform. Höhere Integrationsdichten führen vor allem zu erheblichen Zugewinnen an Stabilität und Performanz. Integrierte Schaltungen sind wesentlich schneller und energieeffizienter als es diskrete Aufbauten sein können.

Das BMBF will daher mit der Fördermaßnahme kooperative, vorwettbewerbliche Verbundprojekte unterstützen, die zu völlig neuen oder wesentlich verbesserten technischen Lösungen im Bereich miniaturisierter, hochintegrierter optischer Systeme führen. Kennzeichen der Projekte sind ein hohes Risiko und eine besondere Komplexität der Forschungsaufgabe. Für eine Lösung sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich. In der Befassung mit solchen Systemen sollen insbesondere auch neue und effiziente Verfahren zu deren Herstellung Gegenstand der Forschung sein. Dies schließt auch alle erforderlichen Arbeiten zur Aufbau- und Verbindungstechnik mit ein.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen sowie dem Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Ansprechpartner

Dr. Martin Böltau
Telefon: 02 11/6 21 44 65
Telefax: 02 11/6 21 41 59
E-Mail: boeltau@vdi.de

 

Dr. Simone Wall
Telefon: 02 11/6 21 45 93
Telefax: 02 11/6 21 41 59
E-Mail: wall@vdi.de

Vorlagefrist Projektskizze
15. Oktober 2017