Verbinden und Zusammenführen – Einweihung der neuen Campusbrücke

Auf dem Bildungscampus Heilbronn fand am 1. Juni 2017 die offizielle Einweihung der Campusbrücke statt, die nun den Bildungscampus Ost und West vereint.

Verbinden und zusammenführen – dies sind im wahrsten Sinne des Wortes die Leitmotive für den Bau der lang ersehnten Campusbrücke gewesen. Der symbolische Charakter, der hinter dem Brückenbau steckt, ist von großer Bedeutung für alle auf dem Campus angesiedelten Bildungseinrichtungen, die ab sofort von der Brücke profitieren. Am Donnerstag, den 1. Juni 2017, fand nach einjähriger Bauzeit die feierliche Einweihung der neuen Campusbrücke statt, die als wichtiger Meilenstein im Wachstumsprozess des gesamten Bildungscampus gilt. Mussten die auf der Westseite ansässigen Bildungseinrichtungen – Akademie für innovative Bildung und Management (aim), die Hochschule Heilbronn (HHN) und das Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS) – noch bis zuletzt den Umweg an der Mannheimer Straße um den ganzen Campus zurücklegen, können die Studierenden und Mitarbeiter nun ganz bequem die 125 Meter lange

Campusbrücke nutzen und erreichen in kürzester Zeit das Forum auf der Ostseite, in dem sich unter anderem die Mensa befindet. Auch für die auf der Ostseite ansässige Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und die German Graduate School of Management and Law (GGS) bildet die rund 280 Tonnen schwere Verbindung zur anderen Seite ganz neue Möglichkeiten und vor allem kurze Wegbeziehungen.

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Winkende Studierende am Campus Heilbronn Am Europaplatz freuen sich über kürzere Wege Dank der neuen Campusbrücke. Foto: HHN

Bis 2019/2020 wird noch an der Erweiterung des Bildungscampus gearbeitet. Nach und nach füllen sich die momentan noch freien Flächen entlang der Bahnlinie. Es entstehen Gebäude der DHBW CAS und der HHN, darüber hinaus wird eine neue ca. 1400 m² große Mensa erbaut sowie eine innovative Bibliothek, die von allen Bildungseinrichtungen gemeinsam genutzt werden soll.

Professor Reinhold Geilsdörfer bezeichnete die Eröffnung der Brücke als „wichtigen Schritt, alle Bildungseinrichtungen miteinander zu verbinden und aus den beiden Campus eine geschlossene Einheit des Hochschulangebots am Standort Heilbronn zu schaffen“. In seiner Funktion als Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung bedankte er sich bei dem verantwortlichen Architekten Achim Söding sowie bei der Projektleiterin Heike Urfer von der Stahlbau Urfer GmbH, die für den Bau des riesigen Metall-Koloss mit einer Gesamtspannweite von über 77 Metern verantwortlich war. Vier Tonnen Lack und 164 m³ Fundamentbeton stecken unter anderem in dem schwebend leicht wirkenden Bauwerk. Oberbürgermeister Harry Mergel zeigte sich sehr erfreut über die Fertigstellung dieses wichtigen Bausteins in der Entwicklung des Bildungscampus. Silke Lohmiller, ebenfalls Geschäftsführerin der Stiftung, bezeichnete die Einweihung als „wunderbares Ereignis, das die einzelnen Bildungseinrichtungen wieder ein Stück weit näher zusammengebracht hat“.

Die Einweihung wurde mit einem anschließenden Sommerfest auf dem Bildungscampus Ost abgerundet, das durch Live-Musik sowie mit Essen und Getränken in entspannter Atmosphäre unterstrichen wurde. 


Über die Dieter Schwarz Stiftung 

Bildung, Wissenschaft und Innovation sind von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Dieter Schwarz Stiftung hat sich deshalb das Ziel gesetzt, auf diese drei Säulen zu bauen und lebenslanges Lernen zu fördern. Zu den aktuellen Schwerpunkten gehört der Bildungscampus in Heilbronn sowie das nahegelegene Science Center experimenta, in der Besucher für Wissenschaft und Technik begeistert werden.

Folgender Leitgedanke des Stifters prägt die Arbeit der Stiftung seit ihrer Gründung 1999: „Bildung ist unser wichtigster Rohstoff.“ Dieter Schwarz

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik

Mit rund 8.500 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an dendrei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 50 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperationmit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.

Pressekontakt  Dr. Simone Scheps, Leitung Hochschulkommunikation,
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