Hochschulkommunikation 

Davon profitieren Unternehmen und Studierende

Das neue Institut für Digitalisierung und elektrische Antriebe am Campus Künzelsau stellte seine Ideen Firmenvertretern vor.

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Das Führungstrio von IDA freut sich über die gute Resonanz (von links): Professor Jürgen Ulm (geschäftsführender Direktor), Dr. Anna Konyev (Institutsassistenz) und Professor Ingo Kühne (stellvertretender Direktor).


Künzelsau, Februar 2020. Kleinen und mittelständischen Firmen den Zugang zu Forschung ermöglichen – das ist eines der Ziele des neuen Instituts für Digitalisierung und elektrische Antriebe, kurz IDA, der Hochschule Heilbronn (HHN), Reinhold-Würth-Hochschule am Campus Künzelsau.

Nach der Gründung im April des vergangenen Jahres stellten IDA-Direktor Prof. Jürgen Ulm und seine Mitstreiter den zahlreich anwesenden Firmenvertretern nun das Konzept und die Möglichkeiten der Kooperation vor. „Wir wollen die Verknüpfung von Lehre und Forschung an unserer Hochschule weiter stärken und angewandte Forschung für die Studierenden zugänglich machen, die dann mit diesem Know How in die Firmen gehen“, betonte der Rektor der HHN, Prof. Oliver Lenzen, in seiner Eröffnungsrede.

Das IDA sei ein weiterer Schritt zu noch mehr standortübergreifender Zusammenarbeit der 220 Professoren, die an der HHN forschen und lehren. „Mit einem namhaften Institut und namhaften Firmen können wir gemeinsam relevante Probleme lösen.“

Im IDA werden dafür die Themen Digitalisierung und elektrische Antriebe, einer Stärke des Standorts Künzelsau, verknüpft. „Das Institut ist schon gut vernetzt, aber wir werden mit neuen Forschungsprofessuren noch einen Schritt weitergehen“, erläuterte Prof. Raoul Zöllner, Prorektor für Forschung, Transfer und Innovation den Anwesenden.

Es gelte, Forschung und Lehre enger zusammen zu bringen und die Ergebnisse über die Köpfe in die Wirtschaft zu transferieren. Gerade in der Region der Hidden Champions brauche es praxisnahe Forschung vor Ort, ergänzte Prof. Anke Ostertag, Dekanin der Fakultät Technik und Wirtschaft, an die IDA angegliedert ist. „Davon profitieren Unternehmen und Studierende.“

Neben Prof. Ulm kümmern sich noch der stellvertretende Direktor Prof. Ingo Kühne und Dr. Anna Konyev als Institutsassistenz um das IDA. Die Themenfelder umfassen Digitalisierung, elektronische Antriebe, Sensorik und Messtechnik. Gleichzeitig ist man aber auch offen für andere Bereiche, jede Idee sei willkommen, ergänzte Prof. Ulm.

Geplant sind zusätzlich Symposien, Kolloquien und Weiterbildungsangebote. „Mit den Projekten soll die überregionale Vernetzung mit Universitäten, Hochschulen und Bildungseinrichtungen weitergetrieben werden“, erklärte er. Die industrienahe Forschung und Entwicklung wiederum wird die Attraktivität des Standortes für Studierende erhöhen.

Die Firmen Ziel-Abbeg, Würth Elektronik und ebm-papst haben sich bereit erklärt, das Institut für fünf Jahre zu finanzieren. Öffentlich geförderte Projekte und zusätzliche Industrieaufträge sollen die nachhaltige Finanzierung über diesen Zeitraum hinaus sicherstellen. Für Firmen lohnt sich die Kooperation aus verschiedenen Gründen: Forschung und Entwicklung wird auch denen zugänglich gemacht, die beispielsweise keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben oder zusätzliche Kapazitäten benötigen. „Wir suchen auch nach alternativen Lösungen für Ihre Produkte, die einen Mehrwert bringen und Sie vom Mitbewerber abgrenzen“, hob Prof. Ulm hervor. Zusätzlich können eigene Ideen verwirklicht werden.

IDA unterstützt hier nicht nur bei der Umsetzung, sondern sucht auch nach Partnern und Fördermöglichkeiten.


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Mit ca. 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis gut vernetzt.

Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Vanessa Offermann, Hochschulkommunikation,
Bildungscampus 14, 74076 Heilbronn, Telefon: 07131-504-553,
E-Mail: vanessa.offermann@hs-heilbronn.de, Internet: www.hs-heilbronn.de