Mit Kreativität und Fleiß aufs Siegertreppchen

Team der Fakultät International Business erlangt den 2. Platz beim Regionalentscheid des diesjährigen Elevator Pitch BW. Die Idee des Teams: eine Strandtasche mit Diebstahl-Alarmfunktion.

Mitte Mai fand in der IHK Heilbronn-Franken der Regionalentscheid des Elevator Pitch BW statt. Ziel der Veranstaltung ist es, die besten und aussichtsreichsten Gründungsideen zu finden. Dafür finden in ganz Baden-Württemberg Regionalwettbewerbe statt und der jeweilige Regionalsieger darf zum Finale nach Stuttgart.

Nach einem Online-Voting basierend auf einer Beschreibung der Geschäftsidee treten schließlich die besten 10 Projekte beim Pitch mit einer 3-minütigen Präsentation vor Publikum und Jury gegeneinader an. Unter den Top 10 in Heilbronn-Franken  waren auch 2 Teams aus der Lehrveranstaltung "BWL-Fallstudien" von Prof. Dr. Bettina Merlin, in der die Studierenden einen Businessplan für eigene Geschäftsideen schreiben.

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Kompetent beantwortete das Team "Security Case" die Fragen der Jury.

Die Präsentation des Teams "KAMV Sicherheitstechnik" überzeugte die Jury im Pitch und so ging der 2. Platz und dazu 300 Euro Preislgeld an die Geschäftsidee „Security Case“.

„Auf Wertsachen am Strand oder am Baggersee zu verzichten ist schwierig bis unmöglich“, das sagen die Gründerinnen des Teams Khatia Giorgobiani, Milica Illic, Viktoriya Sushko und Anna-Maria Seidewitz. Um ihr Strand- und Badevergnügen ohne Sorge um die Wertsachen genießen zu können, hat das Team einen Behälter entwickelt, in dem die Wertsachen einer ganzen Gruppe verstaut und verschlossen werden können. Nur durch die Nutzung eines Armbands kann das Behältnis verschlossen und wieder geöffnet werden. Bei Diebstahl wird ein Alarm ausgelöst, der den Dieb abschrecken soll. Durch den Einsatz von GPS-Technik kann außerdem die Route des Diebes und der entwendeten Wertsachen verfolgt werden.


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Strahlende Gesichter bei der Preiverleihung.

Sowohl das professionelle und selbstbewusste Auftreten der Studierenden, als auch die kompetente Beantwortung der Fragen lobte die Jury. Selbst Fragen nach Zulieferern und Geschäftsabläufen konnten konkret und detailliert beantwortet werden. Das Team zeigte, dass es sich schon detailliert in sein Unternehmen eingearbeitet hatte. So viel Fleiß und Kompetenz honorierte die Jury entsprechend. Der 2. Platz ist durchaus beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Studierenden gegen andere Gründer mit teilweise jahrelanger Gründungs- und Berufserfahrung angetreten sind. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die beiden Teams an die Umsetzung ihrer Geschäftsidee machen. Der erste Markttest ist ja bereits bestanden.