Hochschule Heilbronn

Stipendium plus – wenn aus fördern Freundschaft wird

Seit einem Jahr stehen Studentin Anastasia und ihre Förderin Elke Platz-Waury in Kontakt. Bei der vergangenen Übergabefeier des Deutschlandstipendiums treffen sich die beiden Frauen zum aller ersten Mal persönlich.

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Freuen sich auf ihr erstes Treffen im real life: Prof. Dr. Elke Platz-Waury (links) und Anastasia Zenn. (Foto und Text: Vanessa Offermann)

Anastasia Zenn studiert im 7. Semester Tourismusmanagement. Für sie ist die Vergabefeier der Deutschlandstipendien in der Aula der HHN eine wahre Achterbahn der Gefühle: „Ich bin etwas nervös und freue mich zugleich so sehr endlich das Gesicht der Person kennenzulernen, die mich so unterstützt!“

Die junge Studierende kennt ihre Förderin, Elke Platz-Waury bislang nämlich nur durch E-Mail-Kontakt: „Ich kenne sie zwar schon ein ganzes Jahr, aber getroffen habe ich sie noch nie. Ich muss ihr heute endlich persönlich sagen, wie dankbar ich ihr bin.“

Wie beruhigend es ist, wenn die Sorge um die finanzielle Lage während des Studiums etwas in den Hintergrund rückt, weiß Anastasias Förderin Platz-Waury nur zu gut: „Ich habe selbst in den 60ern mit Stipendium studiert und weiß wie wertvoll es ist, sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren zu können, ohne ständig jobben zu müssen“, sagt die Literaturwissenschaftlerin, Autorin und ehemalige HHN-Professorin. Dafür sei sie so dankbar, dass sie diese Möglichkeit jetzt einfach weitergeben möchte.

„Den Kopf einfach für das Studium freihaben“ – das ist Platz-Waurys Wunsch für ihren geförderten Schützling Anastasia. 

Das Zusammentreffen

Es ist soweit: Beide Frauen stehen sich strahlend gegenüber. Das Eis ist schnell gebrochen. Mit ihrer herzlichen Art schnappt sich Platz-Waury ihre Anastasia und die beiden genießen die Übergabe-Feier und tauschen sich danach endlich mal persönlich aus. Im Anschluss daran verrät Anastasia: „Das Treffen war echt nett, Platz-Waury ist ein wirklich toller und lebenserfahrener Mensch!“

Auch haben sich zwischen den beiden Frauen viele Parallelen herauskristallisiert. „Vor allem das viele Reisen und Kennenlernen anderer Kulturen scheint so unser beider Ding zu sein. Das ist echt schön“ , sagt Anastasia weiter.

Unterstützung bei jeder Studien-Etappe

„Wir haben auch über meine Thesis gesprochen und dass ich ihr auf jeden Fall Updates schicken soll“, sagt die Tourismusmanagement-Studentin. Doch damit nicht genug: Platz-Waury wolle ihr auch hier weiterhin ihre Unterstützung zukommen lassen. „Sie hat mir angeboten drüber zuschauen, das hilft mir natürlich wahnsinnig. Ich bin ihr für das alles echt mehr als dankbar. Ich hoffe sie weiß, dass mir das alles unendlich viel bedeutet!“