Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehl

Kurzbiografie

  • Geboren 1953 in Nürnberg, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Heilbronn-Böckingen
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium (AKG) in Schwabach bei Nürnberg
  • 1975 bis 1980 Maschinenbaustudium an der Technischen Universität in München
    • Schwerpunkte: Feingerätebau, Fertigungs- und Betriebstechnik
    • Diplomarbeit: Anpassung der Hard- und Software eines Tintendruckers zur Ausgabe von farbigen Bildschirmtext-Hardcopys
  • 1980 bis 1984 Lehrstuhl für Feingerätebau und Mikrotechnik, Technische Universität München
    (heute: Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik, Prof. Lüth)
  • 1984 bis 1987 Siemens AG, München, Werk für Textendgeräte
    • Entwicklung neuer Tintendrucksysteme
    • Fortsetzung der Entwicklungs- und Forschungsarbeiten an Tintendrucksystemen mit piezoelektrischen Röhrchenaktoren
    • Entwicklung eines neuen Tintendruckkopfes mit planaren Piezowandlern in Nickelätz- und Diffusionsschweißtechnik
  • 1988 bis 1994 Siemens AG, Berlin, Werk für Textendgeräte
    (durch Betriebsübergänge 1990 in die Mannesmann Tally GmbH, 1992 in die Mannesmann Tally Berlin GmbH und 1993 in die Inkjet Systems GmbH & Co.KG umgewandelt)
    • Leitung des Bereichs Tintendrucktechnologie. Daneben als Projektleiter verantwortlich für die Grundlagenentwicklung von Bubble-Jet-Tintendruckwerken, für die Integration und Test von Tintendruckern mit austauschbaren Tintendruckköpfen und die Druckqualität von Tintendruckern. Betreuung der Hochschulen: erste Grundlagenentwicklung eines mikromechanisch aufgebauten Tintendruckkopfes mit der TU München und TU Berlin.
    • Leitung eines Projekts zur Entwicklung eines offenen Videofaxsystems.
    • 1991 bis 1994 Projektleitung: Technologieentwicklung des weltweit ersten Bubble-Jet-Tintendruckkopfes in Mikrosystemtechnik, d. h. eines Druckkopfes, bei dem Kanäle, Düsen, Aktoren und eine CMOS-Ansteuerung in nur einem Siliciumchip vereinigt sind. Durchführung des Projektes in Zusammenarbeit mit der TU München, der TU Berlin, dem Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme in Duisburg und der Siemens AG in München-Perlach.
  • 1994 Schließung der Inkjet Systems GmbH & Co.KG durch die Eastman Kodak Company, Rochester
  • 1994 Herlitz AG, Berlin-Tegel
    • Leitung der Projektgruppe Tintendrucker mit dem Ziel, das bei Siemens begonnene Projekt "Mikrosystem-Tintendrucktechnologie" fortzuführen. Ende 1994 Ausstieg von Herlitz aus dem Projekt. Gründe: Schwierige Patentsituation, hohe Lizensierungskosten für ehemals eigene Erfindungen und keine geeigneten Partnerfirmen vorhanden
  • 1995 bis 1996 Technologiestiftung Berlin
    • Technologieberater für Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik.
    • Projektinitiierungen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik zwischen Industriebetrieben und Forschungsinstituten in der Region Berlin-Brandenburg.
    • Aufbau des Studiengangs Mikrosystemtechnik, insbesondere der Fertigungsplanung, Systemintegration und Montagetechnik an der Technischen Universität Berlin.
    • Mitarbeit innerhalb des BMBF-Programms Produktion 2000: Neue Wege zur Produktentwicklung, Arbeitskreis 5: Berufsfähigkeit und Weiterbildung
    • Aufbau der bundesweiten Problemdatenbank: Aktives Mikrosystemtechnik-Networking (BMBF-gefördert)
    • Stellvertretende Leitung des VDE/VDI-Arbeitskreises Mikroelektronik Berlin-Brandenburg
  • seit Oktober 1996 Hochschule Heilbronn (bis 2005 Fachhochschule Heilbronn)
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