Der Bachelorstudiengang Verfahrens- und Umwelttechnik

Lernen nah an der Praxis

Bereits zu Studienbeginn möchten wir dir vermitteln, was die Theorie mit der späteren Berufspraxis zu tun hat. Im 1. Semester bauen wir in den Grundlagenfächern Mathe, Physik, Chemie, Werkstoffkunde mehrere Wochen lang ein studiengangtypisches Schwerpunktthema ein (beispielsweise Kunststoff-Recycling). Dadurch verstehst du einerseits besser den Anwendungsbezug der theoretischen Grundlagen, gleichzeitig entwickelst du früh ein Gefühl für fachübergreifende Denkweise.

Besonders tief in die Praxis tauchst du während deines Praxissemesters (5. Semester) ein, das du in einem Unternehmen absolvierst. Übrigens kannst du für dein Praxissemester auch ins Ausland gehen und dabei gleich noch in eine andere Kultur reinschnuppern.

Gegen Ende des Studiums kommst du den Anforderungen des realen Berufsbildes immer näher. Das Lernprojekt "Anlagenbau" (6. Semester) ist ein Beispiel für anwendungsbezogenes Lernen. Lernziel der Veranstaltung ist es, ein realistisches verfahrenstechnisches Projekt wie in einem Ingenieurbüro auszuarbeiten. Dabei entwirfst und koordinierst du mit deinen Kommilitonen die notwendigen Arbeitspakete, kooperierst mit anderen Abteilungen "deiner" Firma und triffst Entscheidungen ganz wie in einem echten Unternehmen. Du entwickelst unterschiedliche Verfahrensvarianten und bewertest diese nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien. Außerdem präsentierst du das Projekt dem Kunden.

Auch deine Abschlussarbeit kannst du problemlos in einem Unternehmen schreiben – wer weiß, vielleicht ist sie dein Eintrittsticket in den Job...

verfahrenstechnik umweltechnik mvt-labor.jpg