Forschungsschwerpunkte

Federführend im Forschungsschwerpunkt „Automotive & Mobility“ ist das Institut für Kraftfahrzeugtechnik und Mechatronik (IKM), das sich als interdisziplinäres Forschungsinstitut versteht, in dem derzeit 37 Professoren mit unterschiedlichen technischen Fachrichtungen ihre Kompetenzen für eine fächerübergreifende Zusammenarbeit bündeln. Forschungsthemen sind:

  • Energieeffizienz und Elektromobilität
  • Intelligente Transportprozesse
  • Autonomes Fahren, Verkehrsflussoptimierung und Sicherheit
  • Modellbasierte Entwicklung und Simulation von Fahrzeugsystemen
  • Generationenmobilität und Mensch-Fahrzeug-Interaktion

Projektbeispiele

Buga:Log

Segway am Hochschulcampus Heilbronn

VariMot

Im Rahmen von BUGA:log kooperiert die Hochschule Heilbronn eng mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH und der Stadt Heilbronn. Erprobt wird der Einsatz von selbstfahrenden Transportfahrzeugen zur Nahversorgung im städtischen Raum. Gleichzeitig wird die Akzeptanz der autonomen Fahrzeuge in der Bevölkerung untersucht. Als Testfeld für das Forschungsprojekt wird die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn dienen. Buga:Log ist eines von sieben durch das Land Baden-Württemberg geförderten Reallabore.

In dem vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft (MFW) des Landes geförderten Projekt werden die Voraussetzungen untersucht, die die Neugestaltung innerbetrieblicher Werksverkehre kleiner und mittelständischer Unternehmen mittels Elektroleichtkleinnutzfahrzeugen erlauben. Auch ein Leitfaden für kleine und mittelständische Unternehmen zur effizienten und kostengünstigen Umsetzung des innovativen Konzepts soll erstellt werden.

Im Rahmen des Förderprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Forschungsvorhaben VariMot (Variable Systeme zur Effizienzsteigerung bei Ottomotoren). Das Projekt zielt auf die Reduktion des Kraftstoffverbrauchs von Ottomotoren durch neue Möglichkeiten zur Integration und Weiterentwicklung von Möglichkeiten der variablen Verdichtung.

Projektbeispiele

Kompetenzen aus den Verarbeitungstechnologien (Materials Processing) und der Werkstofftechnik (Materials Engineering) werden interdisziplinär und fakultätsübergreifend im Institut für Kraftfahrzeugtechnik und Mechatronik (IKM) gebündelt. Themen sind u.a.

  • Werkstoffprüfung und Schadensanalyse (Metall und Kunststoff)
  • Härteverfahren und Qualitätsprüfung
  • Oberflächenanalyse und Bestimmung der Werkstoffzusammensetzung
  • Tribologie und Verschleißanalyse
  • Entwicklung werkstoffgerechter Fertigungsprozesse entlang der Wertschöpfungskette Halbzeugfertigung, Umformen und Fügen.
  • Entwicklung von Umform- und Fügeverfahren für den Karosseriebau, insbesondere
  • Leichtbau
  • Einsatz von Simulationstechniken für Fertigungsprozesse (Blech- und Massivumformen, Schweißprozesse, Künstliche Neuronale Netzwerke, MVDA)

Projektbeispiele

HYKE (Hybrid-Kühlkörper für Elektrische Fahrzeugantriebe)

FerTeBeSt (neue Fertigungstechnologien für Karosserieaußenhautteile)

Falcon (Leichtbaupotential im Fahrzeugbau durch verbesserte Fügetechniken)

Das durch das BMBF geförderte Projekt entwickelt einen hocheffiziente Kühlkörper für die Leistungselektronik elektrischen Fahrzeugantriebe. Das Vorhaben verknüpft die Bereiche Automotive, Werkstofftechnik und elektrische Antriebstechnik.

Für den automobilen Leichtbau kommt den Werkzeugen und Anlagen des Karosseriebaus eine Schlüsselfunktion zu. So lässt sich durch die Reduktion von Blechdicken zwar viel Gewicht einsparen, wobei aber zugleich die sog. Beulsteifigkeit stark abnimmt. In dem Projekt (BMBF) wird ein völlig neuer Lösungsansatz auf Basis induzierter Spannungszustände verfolgt. Bauteile werden absichtlich in einer definierten "Fehlstellung" gefertigten und erst im Zusammenbau unter elastischer Spannung in die Sollform gebracht.

Das durch das BMBF geförderte Projekt entwickelt Leichtbau-Karosseriestrukturen im Fahrzeugbau auf Basis neuer Fügeverbindungen für Multi-Material-Konzepte. Damit lassen sich langwieriger Erprobungsphasen industrieller Fertigungsprozesseerheblich verkürzen.

Kern der Forschungsaktivitäten im Bereich Digitale Lebeneswelten und Gesundheit ist das Institut für Medizin, Informatik und Ökonomie (GECKO). Es steht für die zentralen Themen des deutschen Gesundheitswesens in den kommenden Jahrzehnten: Gesundheit, Computing, Kosten, Outcomes. GECKO forscht und entwickelt an den Schnittstellen zwischen Medizin, Ökonomie und Informatik. Forschungsthemen sind:

  • eLearning in Medicine
  • Gesundheitsökonomie
  • Mensch-Computer-Interaktion
  • Consumer Health Informatics
  • Geschäftsprozesse