Hochschule Heilbronn

HHN präsentiert  Forschungsschwerpunkt "Mensch-Technik-Interaktion" bei Forschungstag des Landes

Unter dem Motto „Neuland gestalten“ trafen sich die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer und die erfolgreichsten Forscherinnen und Forscher der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) Baden-Württembergs zu einer Leistungsschau in Stuttgart.

Von der Hochschule Heilbronn war Prof. Dr.-Ing. Gerrit Meixner in Stuttgart beim Forschungstag mit vor Ort. Meixner ist Direktor des Instituts "UniTyLab" der HHN und zugleich Sprecher des Forschungsschwerpunkts Mensch-Technik-Interaktion (MTI). Die Mensch-Technik-Interaktion ist einer von 7 Forschungsschwerpunkten des Baden-Württemberg Center of Applied Research (BW-CAR), welches die landesweite Spitzenforschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg bündelt.

Das Team der Hochschule Heilbronn zeigte stellvertretend für den MTI-Forschungsschwerpunkt einen Virtual-Realtiy-Aufbau, bei der eine Person mittels eines Kamerasystems komplett getrackt wird. Der Aufbau mit VR-Szenario ist Bestandteil eines Forschungsprojektes der HHN zur Angst-Therapie (Projekt "EVElyn"). In dem Szenario sieht man die Person in einer virtuellen Umgebung, die ein Klassen- oder Vortragszimmer zeigt. So kann eine klassische Konfrontation vor einer Menschengruppe, etwa Schülern oder Studierende simuliert werden. Ziel ist es, diesen Personen die Angst vor Vorträgen bzw. Präsentationen zu nehmen. 

Neben der Hochschule Heilbronn mit einem 8 Mitarbeiter starken Team des UniTyLabs war zudem Prof. Dr. Michael Burmester von der Hochschule der Medien (HdM) mit Kollegen aus Stuttgart am MTI-Stand vertreten. Burmester ist ebenso Sprecher des Forschungsschwerpunktes und Experte auf dem Gebiet des Usability Engineerings und Interface Design. In Stuttgart leitet er u.a. das User Experience Research Lab.

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Wissenschaftsministerin Theresia Bauer informierte sich bei Professor Meixner (HHN) am Stand des MTI-Forschungsschwerpunktes. (Foto: HHN/Koch)

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer war Gast des BW CAR-Forschungstags in Stuttgart, einer Leistungsschau und Austauschplattform für über 200 äußerst erfolgreiche Forscherinnen und Forscher der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg: "Sie zeigte sich beeindruckt von der Fülle relevanter Themen, die sich in BW-CAR bündeln und die Schlüsselfragen der Zukunft abbilden und stellte in der Podiumsdiskussion der Veranstaltung fest: "Wir brauchen Sie, Ihre Ideen und Ihre Praxiserfahrung!" Die Dynamik und Agilität des Netzwerkes sei enorm und schaffe gleichzeitig qualitätssichernde Strukturen für Promovierende mit dem Forschungsumfeld in BW-CAR. 

Am UniTyLab der HHN promovieren allein 9 Mitarbeitende, die exemplarisch für den erfolgreichen Forschernachwuchs der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg stehen.

Über das Baden-Württemberg Center of Applied Research (BW-CAR)

Seit etwa fünf Jahren organisieren die HAW in Baden-Württemberg ihre erfolgreichsten Forscherinnen und Forscher in einer landesweit kooperierenden Struktur, um aus der engen Zusammenarbeit zusätzliche Vorteile für die Forschenden, für über 200 junge Doktorandinnen und Doktoranden, für die Forschungspartner aus der Wirtschaft und für das Land zu generieren. Dieses Baden-Württemberg Center of Applied Research (BW-CAR) bündelt die landesweite Spitzenforschung an HAW in Baden-Württemberg auch mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für die HAW-Forschung weiterzuentwickeln, zu gestalten und zu verbessern. So ist BW-CAR kreatives Forschungsumfeld und Schmiede für neue, gemeinsame Forschungsideen, qualitätsgesicherte Plattform für Betreuung und Qualifizierung der an HAW betreuten Promovierenden mit eigenen, promotionsbegleitenden Qualifizierungsangeboten und hat Leuchtturmfunktion für die HAW-Forschung weit über Baden-Württemberg hinaus. Die Idee, ihre Umsetzung sowie die im BW-CAR etablierten und anerkannten Mechanismen der Qualitätssicherung sind beispielgebend und werden inzwischen von anderen Bundesländern übernommen.

Die thematischen Schwerpunkte der HAW-Forschung sind dabei breit gefächert. So decken die derzeitigen BW CAR-Themenfelder die gesellschafts- und wirtschaftspolitisch wichtigen Herausforderungen der Digitalisierung, der Energieversorgung, der Mobilität, der Materialentwicklung und Produktionstechnik sowie des Gesundheitssektors ab.