Weiterbildung an der Hochschule Heilbronn

Schulungen und Zertifikate

Das Heilbronner Institut für Lebenslanges Lernen (HILL) bietet zusammen mit der Hochschule Heilbronn auch Schulungen und Zertifikatsprogramme für Unternehmen an, bei denen das Fachwissen und Know How der Professorinnen und Professoren der Hochschule Heilbronn zum Einsatz kommt.

Sie haben Interesse an einem speziellen Fachgebiet? Dann sprechen Sie uns an. Gerne arbeiten wir ein individuelles Angebot für Ihr Unternehmen aus.


Beispiele für Schulungen und Zertifikatsprogramme

Die Anforderungen an alle planenden, ausführenden und steuernden Prozesse in den Unternehmen sind heute anspruchsvoller denn je: Effizient und robust gegen Störungen sollen sie sein, flexibel im Hinblick auf die jeweiligen Kundenwünsche, höchste Qualität liefern und schließlich sich auch noch kontinuierlich verbessern. Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Produktions- und Dienstleistungsunternehmen gelingt diese Quadratur des Kreises mit Hilfe von Analyse- und Gestaltungstechniken aus dem sogenannten Lean-Methodenbaukasten. Im Zentrum steht dabei immer die Erkenntnis, dass nur verschwendungsarme und lernfähige Prozesse die Kundenwünsche zuverlässig erfüllen können.

Im Rahmen des Lean-Basics-Zertifikatsprogramms lernen Sie die Grundprinzipien und wesentlichen Techniken der Lean-Systematik kennen und anwenden. Dabei ist uns besonders wichtig, eine ausgewogene, ganzheitliche Sicht auf die methodischen Zusammenhänge zu vermitteln und ganz bewusst alle Verbesserungen an den Mitarbeitenden auszurichten. Unser Grundverständnis ist dabei branchen- und funktionsübergreifend.

Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, was es genau mit „Lean“ auf sich hat und ob auch bei Ihnen eine erfolgreiche Anwendung dieses Ansatzes denkbar ist, oder wenn Sie sich bereits entschieden haben, erste Methoden im eigenen Unternehmen auszuprobieren, dann freuen wir uns auf Ihre Kursteilnahme.

Ziele des Zertifikatsprogramms

  • Vermittlung von anwendungsorientiertem Know-how und grundlegender Methodenkompetenz in den Bereichen Lean Production, Lean Logistics und Lean Office
  • Optimierung eines ausgewählten Bereiches oder Prozesses durch jeden Teilnehmenden im Rahmen eines begleitenden Praxisprojektes aus dem jeweiligen Unternehmen.
  • Schaffen einer fundierten Entscheidungsgrundlage für die mögliche Einführung eines schlanken Wertschöpfungssystems.

Seit einigen Jahren durchläuft die Weinindustrie einen tiefgreifenden Wandel. Kleine Ernten, starke ausländische Konkurrenz, Klimawandel und Konsumrückgang zwingen Unternehmen der deutschen Weinwirtschaft zu effizienterem Wirtschaften. Wer sich in diesem Umfeld behaupten möchte, muss nicht nur hervorragenden Wein produzieren, sondern vor allem auch gut managen können. Grundlage dafür ist eine leistungsfähige Kostenrechnung, die detaillierte Einblicke in die eigene Kostensituation erlaubt.

In dieser Schulung lernen Sie Aufbau und Ablauf einer Kostenrechnung im Detail kennen. In kurzen theortischen Einheiten erlernen Sie die Grundlagen der Kostenrechnung. Anhand einer Fallstudie führen Sie dann selbst eine Kostenrechnung für ein Beispiel-Weingut durch. Auf diese Weise wird das theoretische Wissen sofort angewendet und die einfache Übertragbarkeit auf den eigenen Betrieb sicher gestellt. Stolperstellen und Schwierigkeiten können bereits während der Schulung besprochen und aus dem Weg geräumt werden, so dass dem Aufbau einer eigenen Kostenrechnung nichts mehr im Wege steht. Darüber hinaus lernen Sie die Ergebnisse der Kostenrechnung sinnvoll zu interpretieren und daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft Ihres Unternehmens abzuleiten.

Technische Produkte werden stetig leistungsfähiger und komplexer, doch der Mensch bleibt derselbe. Damit ein neues Produkt vom Menschen auch umfassend genutzt werden kann, muss bei der Entwicklung von Beginn an die Gebrauchstauglichkeit (Usability / Ease of Use) in den Mittelpunkt gestellt werden. Für den Benutzer ist die Schnittstelle das Produkt, da sich alle Funktionen nur über der Schnittstelle erschließen lassen. Die interaktive Schnittstelle ist also die Visitenkarte des Produkts. Kombiniert mit Aspekten aus dem Design erhält man am Ende ein attraktives Produkt (Ease of Use kombiniert mit Joy of Use), mit dem die Wettbewerbsfähigkeit deutlich gesteigert werden kann.

In dem Zertifikatsprogramm „Zwischen Mensch und Maschine: Konzeptionierung interaktiver Schnittstellen“ lernen Sie den Entwicklungsprozess für interaktive Produkte kennen und umsetzen.

Die Verknappung der natürlichen Ressourcen, der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal sowie Umwelt- und Klimaschutz sind Entwicklungen, die die Tätigkeit von Organisationen stark beeinflussen. Die Etablierung eines abteilungsübergreifenden Nachhaltigkeitsmanagements ist die Chance, sich konsequent dieser Herausforderungen zu stellen und sie als Treiber für den langfristigen Unternehmenserfolg zu nutzen.

Profitieren Sie von unseren Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema Nachhaltigkeitsmanagement, um sich in einem zukunftsweisenden Bereich zu qualifizieren und Ihr Unternehmen im globalen Umfeld nachhaltig und erfolgreich zu positionieren.

Durch die angebotenen Fächer und Module des Zertifikatsprogramms bauen Sie fachliche und methodische Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit auf und

  • denken vernetzt unter den Aspekten der Nachhaltigkeit, da Sie die nachhaltigkeitsrelevanten Prozesse im Unternehmen sowie die Rahmenbedingungen und Herausforderungen in den für Sie relevanten Branchen kennen;
  • sehen Ihr Unternehmen als ein ganzheitliches, funktionsübergreifendes System;
  • kennen die Komplexität des Themas Nachhaltigkeit und sind befähigt, eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten, die eine Balance zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen anstrebt;
  • stellen sich leicht auf die heterogenen Anspruchsgruppen Ihres Unternehmens (wie Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Öffentlichkeit) unter Aspekten der Nachhaltigkeit ein;
  • bringen durch Ihre gestärkten kommunikativen Fähigkeiten das Unternehmen auf seiner Entwicklung zu mehr gelebter Nachhaltigkeit voran und sind die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit;
  • sind ein Change Agent und Motivator für den zu meisternden unternehmensinternen Wandel;
  • verfügen über interdisziplinäre Kenntnisse wie globalwirtschaftliche Entwicklungen, Projektmanagement, Ressourcenmanagement und gesetzliche Rahmenbedingungen.


Die rasante Entwicklung der Bildsensortechnologie, der Auswertealgorithmen und der dazugehörigen Hardware hat dazu geführt, dass Kameras zur industriellen Qualitätssicherung, in der Robotik, für Sicherheitsfunktionen und für viele andere industrielle Anwendungen inzwischen breit eingeführt sind und deren Einsatz weiter überdurchschnittlich anwächst. Während die Bildverarbeitung deutlich benutzerfreundlicher und damit auch für die eigentlichen Anwender in den aller meisten Fällen beherrschbar geworden ist, bleibt die optimale Wahl des Sensors und auch der dazu passenden Optik sowie die Vergleichbarkeit derselben weiterhin einschwer zugängliches Thema, oftauch wegen unzulänglicher Datenblätter.

Das Seminar vermittelt Kompetenz auf dem Gebiet der Bildsensorik und ermöglicht es den Anwendern, die für ihre Belange optimale Wahl der Bildsensorik zu treffen. Damit kann dann das Zusammenspiel zwischen Bildsensorik und -verarbeitung verständlicher und flüssiger gestaltet werden