Betriebswirtschaft und Sozialmanagement (BS)

Veranstaltungen


Logo_Katastrophenschutz.jpg

Fachkonferenz des Rettungshundewesens im Katastrophenschutz und der Vermisstensuche

Unglück, Naturkatastrophe oder kriegsähnliche Zustände nehmen weltweit zu. Wenn die Bevölkerung sich nicht mehr selbst helfen kann, greift das staatliche System des Zivil- und Katastrophenschutzes. Hierfür sieht das Grundgesetz verschiedene Zuständigkeiten vor. Der Bund hat die Aufgabe, die Bevölkerung vor kriegs¬bedingten Gefahren zu schützen ("Zivilschutz"). Die Länder sind für den Schutz vor großen Unglücken und Katastrophen in Friedenszeiten zuständig ("Katastrophen¬schutz"). Zivil- und Katastrophenschutz bilden - trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten - ein sogenanntes "integriertes Hilfeleistungssystem".

Das bedeutet, dass die vom Bund im Rahmen des Zivilschutzes bereitgestellten Ressourcen von den Ländern im Katastrophen¬schutz genau wie ihre eigenen Mittel eingesetzt werden können. Ebenso stellen die in den Ländern im Katastrophen¬schutz tätigen Organisationen ihre Kräfte und Fähigkeiten für den Verteidigungs¬fall zur Verfügung. Durch dieses System greifen die Ressourcen von Bund, Ländern und privaten Hilfs¬organisationen eng ineinander. So ist sichergestellt, dass schnellstmöglich die besten Leute vor Ort sind, um Hilfe zu leisten und die Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

Eine Komponente des Zivil- und Katastrophenschutz ist die sog. Biologische Ortung: Bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen ist Eile geboten. Je schneller sie aufgespürt werden, desto erfolgreicher verläuft die Rettung. Die biologische Ortung mit Rettungshunden, auch Suchhunde genannt, ist die erste Option. In der Bundesrepublik wird dieses Hilfsmittel rein ehrenamtlich von allen Hilfsorganisationen, dem THW und der Feuerwehr ausgeübt.

Der Studiengang BS beschäftigt sich auch mit dem Katastrophen- und Zivilschutz: Hier sollen sowohl Aspekte der inhaltlichen Arbeit als auch des Managements der biologischen Ortung betrachtet werden. Studierende des Studienganges haben in zwei Semestern das Thema Resilienz der Helfer empirisch untersucht und werden diese bundesweite Studie auf der Fachkonferenz des Rettungshundewesens im Katastrophenschutz vorstellen. Erkenntnisse des Neuromanagements (Forschungsgebiet von Prof. Dr. Tiebel – Studiendekan BS) fließen in die Konferenz ein. Die Referenten kommen aus dem europäischen Ausland. Die Teilnehmer sind sowohl Mitglieder aus Hilfsorganisationen, der Polizei, des Zolls und der Bundeswehr sowie Dozenten und Studenten aus der Hochschule.

2. Sozialmanagementtag



„Fit für die Zukunft  - Managementherausforderungen der Sozialwirtschaft “

Am 10.Oktober 2018 fand der 2. Sozialmanagementtag in Künzelsau statt.

Die Sozialwirtschaft muss sich mannigfaltigen Herausforderungen stellen. So sind u. a. neben Anpassungen an vielfältige Gesetzesänderungen auch Herausforderungen in der Mitarbeiterführung sowie notwendige Restrukturierungsmaßnahmen zu managen. Ein fast unüberschaubares Feld für die Führungskräfte in Sozialorganisationen.

In ausgewählten Herausforderungsfeldern gab die Fachtagung einen Einblick. Die Besonderheit dabei ist die Kombination aus Wissenschaft und Praxis wobei Hochschullehrer und Praktiker Prozesse und Lösungsansätze vorstellten.

Selbstverständlich blieb am Rande der Vorträge noch genügend Zeit zum Gedankenaustauch mit den Vortragenden und anderen Fachtagungsteilnehmern.

Wir freuen uns über die sehr gelungene Veranstaltung sowie die zahlreichen, interessanten Vorträge und bedanken uns bei allen Teilnehmer und Referenten.