Projekt beSt

Begleitforschung


Die Entwicklung und Durchführung berufsbegleitender Angebote an der Hochschule Heilbronn wurde bereits in der 1. Förderphase forschungswissenschaftlich begleitet. Auch in der 2. Förderphase wurden nach dem kaizen-Gedanken der stetigen Verbesserung und der PDCA-Logik die Studienprogramme aus unterschiedlichen Perspektiven (Stakeholder: Studierende, Unternehmen, Hochschule) beforscht und in verschiedene Themenfelder gegliedert. Der Leitgedanke der wissenschaftlichen Begleitung ist die stetige Verbesserung der Programmkonzeptionierung, die Sicherung der Studierbarkeit und somit die kontinuierliche Qualitätssicherung, aber auch die Fundierung und Weiterentwicklung von didaktischen Konzepten in der Praxis.

Das interdisziplinäre Forschungsteam, aber auch die Praktiker/innen und zentrale Schlüsselpersonen aus der Weiterbildungseinheit HILL waren dabei in die Untersuchungs- und Auswertungsaufgaben involviert. Innerhalb der 2. Förderrunde wurden regelmäßig Erstsemesterbefragungen, Leitfadeninterviews sowie Fokusgruppen und Videointerviews im MBA und im Bachelor Maschinenbau durchgeführt und analysiert.

Neben Fragen nach der Studierbarkeit wurde weiterhin der Ansatz von work-based-learning in Form von On-the-Job-Projekten empirisch untersucht, aber auch die Einführung des Praxisportfolios als Lehrformat zur Stärkung der Theorie-Praxis Verzahnung wissenschaftlich begleitet. Daneben wurde die Work-Life-Study-Balance von berufsbegleitend Studierenden im Vergleich zu Vollzeit- und Nicht-Studierenden untersucht.

Insgesamt wurden 337 Fragebögen ausgewertet, 5 Fokusgruppen und 20 Leitfadeninterviews durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Daneben konnten 19 Videointerviews ausgewertet werden und fanden ihre Weiterverwendung in der Information von Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Aus der wissenschaftlichen Begleitforschung konnten somit viele Ergebnisse sowohl in die Weiterbildung als auch in die grundständige Lehre und in die Qualitätssicherung fließen. Ebenso wurden sie in Präsentationen, Vorträgen und Publikationen einer breiten Öffentlichkeit und einem interessierten Fachpublikum zur Diskussion zugänglich gemacht. 

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