Projekt beSt

Ergebnisse der 2. Förderphase

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Projekts beSt aus der ersten Förderphase von 04.2015 - 09.2017:

Im Rahmen der Begleitforschung wurden die Befragungen der ersten Förderphase weiter ausgebaut und verbessert. Um eine nachhaltige Implementierung zu gewährleisten wurde ein Teil der qualitativen Interviews in quantitative Befragungen überführt. Daneben wurde das Instrument der Fokusgruppe vom Projekt beSt in die grundständige Lehre übertragen. 

Das Praxisportfolio kommt seit dem SS 2015 im berufsbegleitenden Bachelor Maschinenbau zum Einsatz. Das Besondere am Heilbronner Ansatz ist die Kombination aus Lerntagebuch, Coaching und modulbezogener Reflexion. Das Zusammenspiel dieser drei Instrumente ermöglicht den Studierenden eine bessere Reflexion des eigenen Handelns sowie die selbständigen Identifizierung von Problemen und deren Lösungen und Lösungsansätze im beruflichen Kontext. Dadurch soll sowohl die Fach- und Methoden- als auch die Sozial- und Selbstkompetenz der Studierenden gesteigert werden. (vgl. Palmer, S., Holt, D., Bray, S., 2008; Seepersad, C. C., Green, M., Schmidt, K., 2006; Steele, A. L. 2013)

Das On-the-Job-Projekt ist ein zentrales Element im Heilbronner Modell und konnte anhand der Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung im Rahmen der zweiten Förderphase konzeptionell weiter verbessert werden. 

Im Rahmen der Begleitforschung wurden vom Projekt beSt regelmäßig Erstsemesterbefragungen mit den Studierenden durchgeführt. Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Handlungsempfehlungen ermöglichten die Umsetzung diverser Projekte zur Weiterentwicklung der Studienorganisation und förderten damit die kontinuierliche Verbesserung im Sinne des PDCA-Zyklusses.

Im Rahmen der Begleitforschung wurden Fokusgruppendiskussionen sowohl im berufsbegleitenden Bachelor Maschinenbau als auch in den berufsbegleitenden MBA Studiengängen sowie im grundständigen Studium durchgeführt. 

Im Rahmen der Begleitforschung wurden Leitfadeninterviews geführt, um den Einsatz von Lerntagebüchern und Coaching empirisch zu untersuchen. Ziel der Interviews war es herauszufinden, inwiefern das Format für den Lern-/Lehrkontext der akademischen Weiterbildung im Bachelor Maschinenbau geeignet ist und welche Chancen bzw. Herausforderungen sich für die Studierenden durch den Einsatz von Lerntagebüchern in der Kombination mit persönlichem Coaching ergeben.

In Videointerviews wurden Studierende des berufsbegleitenden Bachelor Maschinenbaus zur Organisation ihres Studiums, den On-the-Job-Projekten und dem Praxisportfolio befragt. Ziel war es, Studienanfängerinnen und Studienanfängern den Start ins Studium zu erleichtern. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde dieses Instrument auch für die beiden MBA Studiengänge Unternehmensführung und International Automotive Management eingesetzt. Es entstanden Videointerviews mit Studierenden, Unternehmensbetreuenden, Hochschulbetreuenden und der Studiengangleitung, mit dem Ziel Erstsemester schneller und besser zum On-the-Job-Projekt hinzuführen und die Themenfindung zu erleichtern.

Um ein umfassenderes Bild der Belastung von berufsbegleitenden Studierenden zu bekommen, wurde eine Work-Life-Study-Balance Befragung durchgeführt. Diese basiert auf unterschiedlichen Work-Life-Balance Fragebögen und ermittelt den Einfluss der Familie auf den Beruf und das Studium.

Im Rahmen der Abschlussbefragung wurden nochmals alle wichtigen Stakeholder des Projekt beSt hinsichtlich der Umsetzung und Erreichung der Projektziele befragt.

Im Werkzeugkasten befinden sich alle vom Projekt beSt erarbeiteten und weiterentwickelten Konzepte und Instrumente, die es ermöglichen, den Programmkonzeptionierungsrahmen sowie den PDCA - Zyklus nachhaltig im Weiterbildungskonzept der Hochschule Heilbronn zu implementieren.

Unter Präsentationen,Vorträge und Publikationen finden sich alle im Rahmen des Projekts entstandenen Veröffentlichungen..


Das Projekt beSt - berufsbegleitendes Studium nach dem Heilbronner Modell wurde unter dem Förderkennzeichen 16OH12013 im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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