Verfahrens- und Umwelttechnik (VU)

Projektwoche im ersten Semester

Lernmethode zum Lösen komplexer technischer Fragestellungen

Neben den üblichen Lehrveranstaltungen des ersten Semesters lernen die Studierenden neue Lern- und Arbeitsmethoden nicht nur in der Theorie kennen. Innerhalb von zwei Vorlesungswochen soll eine komplexe technische Fragestellung gelöst werden. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer kleinen Abschlussveranstaltung dem interessierten Fachpublikum (Professoren und Studierende) präsentiert.

Im Rahmen dieses projektbasierten Lernens erleben die Studierenden bereits im Studium ihre zukünftigen beruflichen Handlungssituationen. Von Beginn des Studiums an wird bei den Studierenden Neugier und Interesse an lösungsorientiertem Denken geweckt und ein nachhaltiger Lernprozess angeregt.

In kleinen Lerngruppen finden die angehenden Ingenieurinnnen und Ingenieure verfahrenstechnische Lösungen. Sie erarbeiten selbständig Wissen und lernen fachspezifische Lern- und Arbeitsstrategien kennen, die sie im Verlauf des Studiums zukünftig anwenden können. Alle Lernprozesse der Studierenden werden von Professoren des Studiengangs begleitet

Sowohl im Sommersemester 2017 als auch im Wintersemester 2017/18 war eine Marsmission für eine zehnköpfige Crew umzusetzen. Der Forschungsaufenthalt auf dem Mars beträgt 12 Monate - allerdings können nur Vorräte für 40 Tage mitgenommen werden. Wie gelingt nun das Überleben auf dem Mars? Diese spannende Aufgabenstellung haben die Erstsemester des Studienganges Verfahrens- und Umwelttechnik aus verfahrenstechnischer Sicht zu lösen.

Projektwoche VU DLR Lampoldshausen 2017.jpg

Exkursion im Sommersemester 2017 zum Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) im benachbarten Lampoldshausen. Seit 1959 werden dort Antriebe für Raketen und Raumfahrtsysteme getestet und weiterentwickelt.