Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) für Studieninteressierte

WIN-Absolventen berichten

Tobias Rzepka

2015 hat Tobias Rzepka seinen Abschluss in Wirtschaftsinformatik gemacht. Nach einer einjährigen Tätigkeit bei einem Automobilzulieferer arbeitet er mittlerweile beim Beratungshaus MHP als Consultant im Bereich Business Intelligence.

In diesem Interview verrät er uns, warum er sich für das Studium an der HHN entschieden hat und wie der Berufseinstieg gelang. Außerdem gibt er Tipps für Studierende und alle zukünftigen Absolventinnen und Absolventen.

(Foto: Tobias Rzepka, privat)

Was hat dich dazu bewogen, Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn?

Im Anschluss an meine Ausbildung zum Bürokaufmann merkte ich schnell, dass ich mich weiter qualifizieren wollte und das am besten mit einem Studium. Da mich die IT schon immer faszinierte und ich zudem mein erworbenes kaufmännisches Wissen vertiefen wollte, fiel die Wahl schnell auf den Studiengang Wirtschaftsinformatik, der diese beiden Bereiche miteinander kombiniert.

Was machst du jetzt nach deinem Abschluss?

Ich bin aktuell als Consultant im Bereich Business Intelligence bei der MHP tätig. Hier bin ich der Service Unit „Application Management“ zugeordnet, die den Betrieb sowie die Weiterentwicklung von produktiven Applikationen unterschiedlicher Kunden rund um das Gebiet Business Intelligence (BI) verantwortet. Neben der Bearbeitung von Incidents und Changes (nach dem Service Management Framework ITIL) stehe ich im Application Management unseren Kunden als Ansprechpartner für ihre Anfragen bereit. Neben dieser Tätigkeit bin ich zudem 2 Tage in der Woche in einem Projekt bei einem großen Automobilhersteller tätig. Dort bin ich in die Konzeption und Entwicklung neuer Business-Intelligence-Applikationen eingebunden. Meine tägliche Arbeit ist sehr abwechslungsreich, herausfordernd und interessant, da ich sowohl Einblicke in den Betrieb, Service und Weiterentwicklung von BI-Applikationen als auch in das Projektgeschäft erhalte.

Wie verlief der Berufseinstieg nach deinem Abschluss?

Im Anschluss an mein Studium war ich 1 Jahr bei einem Automobilzulieferer im Bereich Industrie 4.0 tätig. Hierbei habe ich mich mit unterschiedlichsten Technologien rund um die IT-Trendthemen Cloud Computing, Predictive Analytics und Big Data befasst. Nach reiflicher Überlegung und einigen Gesprächen entschied ich mich nach diesem Jahr für den Weg in die Beratung, um mich vom eher breit aufgestellten Themengebiet Industrie 4.0 in die Tiefe zu entwickeln. Hierbei fiel meine Wahl sehr schnell auf den Bereich Business Intelligence, mit dem ich mich schon während des Studiums intensiv befasste. Um weiterhin den Fokus auf den Automotive-Bereich zu legen, entschied ich mich für den Arbeitgeber MHP. Dieses Beratungshaus mit Hauptsitz in Ludwigsburg durfte ich bisher als sehr kompetentes Unternehmen kennenlernen, in dem der Teamgedanke unternehmensübergreifend eine tragende Rolle einnimmt. Rückblickend muss ich sagen, dass der Schritt in die Beratung aufgrund der Vielseitigkeit für mich genau der richtige gewesen ist und ich diesen für einen Berufseinstieg nach dem Studium jedem nur weiterempfehlen kann.

Was hat dir besonders gefallen bei WIN an der HHN?

Besonders am Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn hat mir die Vielfalt der Vorlesungen in den jeweiligen Semestern gefallen. Neben den klassischen Vorlesungen konnte man sein erworbenes Wissen in diversen Projektstudien unter anderem auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region in die Praxis umsetzen. Hierbei hat man schon im Studium die Möglichkeit, sich ein erstes Netzwerk zu den Unternehmen aufzubauen und hat zudem ein sehr gutes Gefühl dafür bekommen, was einem im späteren Berufsleben speziell im Projektgeschäft erwarten kann.

Welche Tipps hast du an die jetzigen WIN-Studierenden?

Im Studium spielt neben dem eigentlichen Lernen auch die eigene Organisation und damit verbunden das Zeitmanagement eine sehr große und wichtige Rolle, die häufig unterschätzt wird. Mir hat es immer sehr geholfen, für Themen (z. B. die Klausurvorbereitung, das Verfassen der Thesis, Bewerbungsprozess etc.) einen Zeitplan zu erstellen. Dies hilft einem sehr, die in einer Vielzahl vorhandenen Aufgaben während eines Studiums im Überblick zu behalten und zu managen.

Ein weiterer Tipp: Nutzt vor allem das Studium, um verschiedene Unternehmen kennenzulernen und so viele Eindrücke wie möglich über berufsrelevante Themen zu bekommen. Hierfür bietet die Hochschule Heilbronn mit ihren zahlreichen Angeboten eine sehr gute Basis. All die gesammelten Eindrücke während eures Studiums werden euch helfen, euren eigenen Weg zu finden.

War es rückblickend die richtige Entscheidung, WIN an der HHN zu studieren?

Für mich war es rückblickend auch ohne Vorerfahrung in der IT die richtige Entscheidung, Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn zu studieren. Der Studiengang bereitet einen sehr gut auf das spätere Berufsleben vor, insbesondere durch die praxisnahen Vorlesungen und Projektstudien. Die Hochschule Heilbronn bietet Studierenden darüber hinaus ein gutes Umfeld für das Studium.

Wir bedanken uns herzlich bei Tobias Rzepka und wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute!

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Rebecca Lesiewicz hat ihr Wirtschaftsinformatik-Studium im Sommer 2016 nach Regelstudienzeit abgeschlossen. Seitdem arbeitet sie als IT-Projektleiterin für eCommerce-Themen bei der Robert Bosch GmbH im Geschäftsbereich Automotive Aftermarket in Karlsruhe. Dort bildet sie die Schnittstelle vom Fachbereich zur zentralen IT-Abteilung.

Nach ihrem Gastvortrag zum Thema „IT-Projektmanagement in der Praxis“ im Mai 2017 hat sie uns von ihren Erfahrungen zum Berufseinstieg berichtet.

(Foto: Rebecca Lesiewicz, privat)

Was hat dich dazu bewogen Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn zu studieren?

Nach meiner Ausbildung zur IT-Systemkauffrau war ich kurze Zeit berufstätig und habe mich dann der Familienplanung gewidmet. Ein paar Jahre nach dem Wiedereinstieg ins Berufsleben merkte ich, dass ich mich weiterbilden und meine Karriere vorantreiben möchte. Dafür war für mich ein Studium Voraussetzung. Aufgrund meiner Familie wollte ich in der Region bleiben und habe 2013 mein Studium in Heilbronn begonnen.

Welche Schwerpunkte hast du gewählt und warum hast du dich genau für diese entschieden?

Ich habe die Schwerpunkte „IT-Management“ und „Social Media Management“ belegt. Zur Schwerpunktwahl habe ich mir viele Gedanken gemacht und auch Unterstützung durch meinen Mentor des WoMent-Programms der Hochschule erhalten. Für mich war klar, dass ich nicht in die Entwicklung gehen möchte Das Ziel als Projektleiterin zu arbeiten hatte ich schon früh, da man dort abwechslungsreiche Themen im internationalen Kontext betreut. IT-Management als Vertiefung war mir sehr wichtig, da ich dort grundlegende Methoden im Wirtschaftsinformatikumfeld lernen konnte. Social Media Management habe ich gewählt, da dies ein wichtiger Bereich ist und mir Marketingthemen nicht so leicht fallen. So konnte ich ein Gefühl dafür entwickeln, wie Marketing-Leute ticken, was mir in der jetzigen Projektarbeit sehr viel hilft.

Wie verlief der Berufseinstieg nach deinem Abschluss?

Ich habe früh angefangen mich zu bewerben (ca. 4 Monate vor dem geplanten Studienabschluss), da mir ein nahtloser Übergang in das Berufsleben wichtig war und eine Stelle in der Projektleitung als Berufseinstieg nach dem Studium nicht einfach zu finden ist. Durch meine bisherige Berufserfahrung war mit schon länger klar, dass ich in einem großen weltweit tätigen Konzern arbeiten möchte. Dort habe ich viel mehr Flexibilität und Möglichkeiten, Arbeitsbereiche oder –orte zu wechseln. Direkt 10 Tage nach Abschluss der Bachelor Thesis habe ich somit meine Arbeitsstelle angetreten. Ich habe mich sofort wohl im Team gefühlt. Es dauerte allerdings etwas bis ich in die verschiedenen Themen eingearbeitet war, da zu der Zeit keine neuen Projekte starteten. Dies änderte sich aber nach der ersten Zeit sehr schnell. Fachlich war der Einstieg problemlos möglich.

Wie sieht deine tägliche Arbeit jetzt aus?

Ich betreue mehrere Projekte gleichzeitig. Dabei liegt die Hauptaufgabe in der Koordination der Themen und Kollegen an verschiedenen Standorten in Deutschland. Dabei bin ich auch häufig vor Ort und vermittle zwischen den Fachbereichen. Ich verfolge den Fortschritt der Projekte und reporte diesen regelmäßig an das Management. Daher habe ich sehr viele Termine, welche ich auch jeweils vor- und nachbereiten muss. Auch dabei ist eine gute Organisation wichtig. Alle Dokumente werden auf Englisch erstellt und auch die Meetings werden in der Regel in Englisch gehalten.

Welche Tipps hast du an die jetzigen WIN Studierenden?

Man muss sich im Studium organisieren können und sich entscheiden. Nehmt Netzwerkveranstaltungen wahr. Auch eine persönliche Vorstellung bei Unternehmen hinterlässt ein viel konkreteres Bild als nur die Bewerbungsunterlagen, daher sind solche Veranstaltungen so wichtig. Lernt während des Studiums mehrere Unternehmen kennen, insbesondere, wenn ihr noch nicht wisst, in welche Richtung ihr euren Weg einschlagen wollt. In der Hochschule hat man hierzu wirklich viele Möglichkeiten, man muss die zahlreichen Angebote nur wahrnehmen. Passivität hilft einem nicht weiter. Ich bin da wo ich bin, weil ich mich frühzeitig um Dinge gekümmert und mein Ziel verfolgt habe. Die Grundlagen hier vom Studiengang sind auf jeden Fall hilfreich und breit gefächert, man hat wirklich viele Möglichkeiten, damit in verschiedenen Bereichen zu arbeiten. Egal, wie ihr euch entscheidet: Macht gut, was ihr macht – dies geht meiner Erfahrung nach nur, wenn man hinter der Sache steht.

War es rückblickend die richtige Entscheidung WIN an der HHN zu studieren?

Für mich war das Studium auf jeden Fall geeignet, wobei ich natürlich durch meinen beruflichen Werdegang bereits Vorerfahrungen hatte. Ich konnte Netzwerke aufbauen und viele Praxiserfahrungen insbesondere durch die Projektstudien sammeln. Dabei habe ich meine Soft Skills ausbauen können und fachliche Methodenkenntnisse erweitert. Besonders gefallen hat mir der hohe Praxisanteil durch die Vielzahl der Projektstudien. Das hat für mich mit dem Ziel der Projektleitung sehr gut gepasst.

Wir bedanken uns herzlich bei Rebecca Lesiewicz und wünschen ihr für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute!

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Im Rahmen der CeBIT 2017 in Hannover wurde der MINT-Award Informatik 2016 in einer feierlichen Preisverleihung verliehen. Auch ein Absolvent der Hochschule Heilbronn ist dabei: Tim Wilke, Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Mit seiner Abschlussarbeit zum Thema „Entwurf eines Systems für Big Data zur Erkennung von Veränderungen in Datenströmen“ konnte er die Jury nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen überzeugen. Er erhält den Preis in der Kategorie „Digitale Transformation“ sowie ein Preisgeld in Höhe von 500€ (krankheitsbedingt konnte er leider bei der Preisüberreichung nicht anwesend sein).

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann und Vertriebserfahrung entschied sich Wilke für das Wirtschaftsinformatik-Studium in Heilbronn. Während seines Studiums an der HHN war er bereits mehrere Semester als studentische Hilfskraft im Bereich Big Data Analytics bei Prof. Dr. Lanquillon tätig. Während dieser Zeit konnte er seine Affinität zur Datenanalyse ausweiten.

In seiner Abschlussarbeit entwarf er ein Big Data System, das Veränderungen in Datenströmen erkennt. Konzeptionell mussten hierbei insbesondere Anforderungen aus den Bereichen der statistischen Prozesslenkung, Big Data sowie der Datenstromverarbeitung berücksichtigt werden. Um diese zu erfüllen, entwickelte er zunächst einzelne Systemkomponenten, die anschließend in einer Systemarchitektur integriert wurden. Mittels einer Technologieanalyse im Umfeld von Big Data ermittelte er daraufhin geeignete Technologien, welche zur Realisierung des Systems herangezogen werden konnten. Abschließend unterzog er das von ihm entwickelte System einem Praxistest anhand eines eigens entwickelten Prototypen und bewies dessen Eignung zur Erkennung von Veränderungen in Datenströmen in der Größenordnung von Big Data.

Auch bei seiner weiteren Laufbahn setzt Hr. Wilke den Weg der Wirtschaftsinformatik fort und bleibt der Wissenschaft mit einem Masterstudium treu.

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Niklas Erdmann hat 2016 seinen Abschluss in Wirtschaftsinformatik gemacht. Danach folgte ein nahtloser Übergang ins Berufsleben - als Systementwickler für Robotik und autonome Systeme. Anfang 2017 machte er sich selbstständig.

In diesem Interview verrät er uns, warum er sich für das Studium an der HHN entschieden hat und wie sein Studienalltag aussah. Außerdem gibt er Tipps zum Berufseinstieg für alle zukünftigen Absolventinnen und Absolventen.

(Foto: das Techniclab Erdmann Gründerteam, privat)                                                                                                

Was hat dich dazu bewogen Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn zu studieren?

Ich wusste sehr lange nicht was ich nach dem Abitur machen sollte. Da ich mich schon in der Schulzeit mit IT beschäftigt habe, informierte ich mich beim Studieninformationstag u.a. über die IT-Studiengänge. Die reine Informatik war dann aber doch nichts für mich. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen, versuche sie und das zu bearbeitende Problem zu verstehen und dafür dann eine technische Lösung zu entwickeln. Deshalb habe ich mich für die Wirtschaftsinformatik entschieden. Als Wirtschaftsinformatiker verstehe ich beide Seiten – sowohl die betriebswirtschaftliche als auch die IT- Seite. Das Studium vermittelt einem ein solides Grundwissen und bietet einem die Möglichkeit sich in zwei Vertiefungen zu spezialisieren. Das war am Ende genau das Richtige für mich.

Welche Schwerpunkte hast du gewählt und warum hast du dich genau für diese entschieden?

Ich habe mich für die Schwerpunkte „IT-Management“ und „Entwicklung webbasierte und mobile Systeme“ entschieden. Ich habe vorab Kontakt zu den jeweiligen Professoren aus den Schwerpunkten aufgenommen und mich über die Inhalte informiert. Außerdem haben die Module gut zu meinen Hobbys gepasst.

Wie verlief der Berufseinstieg nach deinem Abschluss?

Ich habe bei keiner Bewerbung eine Absage erhalten, der Jobeinstieg verlief also ganz unproblematisch. Die Stelle als Systementwickler für Robotik und autonome Systeme hat mich besonders angesprochen, da sie sehr gut zu meinen Schwerpunkten und Interessen gepasst hat. Dort war ich im Anforderungsmanagement für Projekte mit vernetzten Sensoren tätig und war die Kommunikationsschnittstelle zwischen Kunde und Unternehmen. Außerdem habe ich gemeinsam in einem Team Business Development für Projekte der Industrie 4.0 betrieben. Wir haben auf Basis bestehender Projekte neue Geschäftsideen abgeleitet und bewertet. Am Ende haben wir entschieden, ob ein Folgeprojekt ins Leben gerufen werden sollte.

Hast du dich nach deinem Abschluss gut vorbereitet gefühlt für den Berufseinstieg?

Definitiv. Das Studium greift aktuelle Wirtschaftsinformatik-Thematiken auf, die bei den Unternehmen sehr gefragt sind. In zahlreichen Projektstudien lernten wir moderne Projektmanagement Methoden wie z.B. Scrum kennen und konnten so erste Berufserfahrung sammeln – das kommt bei den Arbeitgebern gut an! Uns wurde ein breites Wissen über alle relevanten IT-Themen vermittelt und durch die Spezialisierung im 4. Semester hat jeder die Möglichkeit sein Steckenpferd zu finden.

2017 folgte die Entscheidung zur Selbstständigkeit – Wie kam es dazu?

Techniclab Erdmann ist ein IT-Beratungsunternehmen, welches ich schon während meiner Studienzeit gegründet habe. Nach dem Bachelorabschluss habe ich neben meiner Festanstellung gleichzeitig mein eigenes Unternehmen vorangetrieben. Anfang 2017 war es dann soweit: Ich kündigte meinen sicheren Job und machte mich zu 100% selbstständig. Derzeit arbeiten wir an einem Projekt, bei dem es um die Digitalisierung von Baumschulen und Gärtnereien geht. Wir entwickeln z.B. Softwarelösungen für bedarfsgerechte Bewässerungen und automatisierten Frostschutz. In Zukunft möchten wir unser Angebot auch für die Winzer und die Kommunen in der Region zugängig machen. Mein Traum ist es langfristig ein profitables Unternehmen aufzubauen, welches die Region Heilbronn stärkt und Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bietet. Ich finde es ist wichtig, dass man sich im Leben etwas aufbaut, auf das man stolz sein kann.

Was hat dir besonders gefallen bei WIN an der HHN?

Das Einzigartige an dem Studiengang ist die familiäre Betreuung. Die Professoren haben Zeit für die Studierenden und man pflegt ein freundschaftliches Verhältnis untereinander. Die Praxisnähe durch Projektstudien und Praktika sind für den späteren Berufseinstieg entscheidend. Es wird einem nicht nur das Fachwissen vermittelt, man eignet sich auch Softskills wie Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit oder Konfliktmanagement an. Rückblickend kann ich sagen, dass das Studium aus mir einen anderen Menschen geformt hat.

Welche Tipps hast du an die jetzigen WIN Studierenden?

Ich kann jedem raten die Zeit im Studium zu nutzen, um in verschiedene Branchen mal rein zu schnuppern und sich auszuprobieren. Ich habe in diversen Unternehmen als Werkstudent gearbeitet und konnte so schnell herausfinden, was mir liegt und was nicht. Außerdem sammelt man so Kontakte, die einem im späteren Berufsleben helfen können.

Und noch ein Tipp für Bewerbungsgespräche: Man sollte sich von der Masse abheben! Ich habe z.B. einen kleinen Roboter gebaut und diesen zu dem Bewerbungsgespräch mitgenommen. Damit konnte ich beim Auswahlgremium punkten, denn noch nie zuvor hat jemand etwas Praktisches beim Vorstellungsgespräch vorgeführt.

War es rückblickend die richtige Entscheidung WIN an der HHN zu studieren?

Ja, denn ich bin sehr zufrieden mit meiner aktuellen Situation. Das Studium hat mich sehr gut auf die Berufswelt vorbereitet. Es macht einen reifer und man lernt sich eigenständig Wissen anzueignen und auch mit unbekannten Problemstellungen umzugehen. Ich habe mich in meiner Persönlichkeit weiterentwickelt und herausgefunden, was ich in meiner beruflichen Zukunft machen möchte.


Wir bedanken uns herzlich bei Niklas Erdmann und wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute!

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Weitere Informationen unter  www.techniclab-erdmann.com