Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) für Studieninteressierte

Einblick in den Studiengang Wirtschaftsinformatik

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Exkursionen im Rahmen des Studiums

Neben den Vorlesungen investiert der Studiengang zusammen mit seinen Studierenden Zeit in Exkursionen und Veranstaltungen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Wirtschaftsinformatik zu informieren und einfach mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Einen kleinen Einblick in unsere Aktivitäten "on the road" gibt es hier:

Im Rahmen der Projektstudien im Schwerpunkt Social Media Management besuchten 15 Studierende das Customer Briefing Center von Cisco in Eschborn bei Frankfurt/Main. 

Nach einer Vorstellungsrunde mit Informationen über das Unternehmen und dessen Entstehung, stellte Volkmar Erben (Cisco) die allgemeine Veränderung der Arbeits- und Unternehmensumwelt dar. Dabei steht zunehmend arbeitsplatzunabhängiges Arbeiten im Fokus. Dies kann unter anderem durch verschiedene sogenannte Collaboration Anwendungen unterstützt werden. Cisco bietet hierzu unter anderem das Tool Cisco Spark an. Vorgestellt wurden die verschiedenen Möglichkeiten wie Cisco Spark zum Beispiel mit herkömmlichen Videokonferenzen oder mit einem Cisco Spark Board kombiniert eingesetzt werden kann, um eine möglichst nahtlose Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die Studierenden nutzen innerhalb der betroffenen Projektstudien Cisco Spark selbst als Collaboration Tool.

Die technischen Details der Architektur wurden von Christoph Beyer (Cisco) erläutert. Dabei zeigte Beyer beispielhaft wie man ein Collaboration Tool wie Cisco Spark auch mit dem Internet der Dinge, d.h. „intelligenten Gegenständen“, verbinden kann. So können bereits jetzt Gegenstände wie ein Fernsehgerät in einem Collaboration Tool agieren.

Anschließend erfolgte die Präsentation des sogenannten WeShop. Hier wurde den Studierenden dargelegt, wie zukünftig Customer Relationship Management im Handel erweitert werden kann. Dabei spielt die Verschmelzung von Online-Shops und lokalen Geschäften eine entscheidende Rolle. Cisco versucht anhand eines beispielhaft nachgebauten Einzelhandelsgeschäfts, die zukünftigen technischen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich Einkaufserlebnisse durch Integration des stationären Handels mit verschiedenen digitalen Kanälen in Zukunft verändern werden.

Bei der abschließenden Diskussionsrunde wurde insbesondere auch eine mögliche Problematik des Datenschutzes für die Kunden thematisiert.

Die Studierenden konnten den direkten Einblick vor Ort gut nutzen, um Möglichkeiten für den Einsatz Cisco Spark und ähnliche Collaboration Tools im Studiengang weiterzuentwickeln und die zukünftigen Potenziale digitaler Technologien für die Gestaltung von Kundenerlebnissen kennenzulernen.

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Im Rahmen der „Projektstudie Informationsmanagement“ im 4.Semester besuchten 5 WIN Studierende das Amazon-Logistikzentrum am Standort Koblenz. Ihr Auftrag: Sie müssen im Laufe des Semesters einen eigenen Logistikprozess entwerfen und modellieren. Die Vorbereitung und Ideenfindung sollte dafür direkt vor Ort stattfinden! Nach einer kurzen Anfrage auf der Webseite von Amazon stand der Reise nichts im Weg.

Der Community Relations Manager begrüßte die Projektmitglieder und hielt zunächst einen interessanten Vortrag über die Geschichte des Unternehmens sowie dessen Zukunftspläne. Anschließend erfolgte eine kurze Sicherheitsanweisung und jeder erhielt eine gelbe Sicherheitsweste sowie einen Transponder. Die Tour durch das Amazon Lager (welches über 17 Fußballfelder misst!) konnte beginnen!

Erfolgreiche Projektarbeit steht und fällt mit einer klaren Auftragsklärung. Dazu mussten sich die Studierenden zunächst mit den wichtigsten Phasen in der Lagerhaltung und der Logistik vertraut machen, z.B. mit dem Receiving (=Warenannahme) und dem Picking (=Herausnahme der einzelnen Artikel aus dem Lager). Besonders beeindruckend ist dabei die Lagerhaltung bei Amazon: die auf Paletten angelieferten Artikel werden im „Chaos-System“, also willkürlich, eingelagert. Artikel werden lediglich über das System getrackt und ihre Position kann überall bestimmt werden. Die Professionalität und Genauigkeit der Prozesse im Lager hat das Projektteam sichtlich begeistert: Wird z.B. ein Paket versendet, wird dieses gewogen und mit den Stammdaten verglichen. Gibt es Abweichungen, wird dieses noch einmal kontrolliert.

Die Studierenden hatten die Möglichkeit während und nach der Tour ihre vorbereitenden Fragen zu stellen, was viele anfängliche Unklarheiten geklärt hat. Im Anschluss folgte eine Diskussionsrunde mit dem CRM Manager.

Die Projektgruppe möchte sich herzlich bei Amazon für die interessante Führung bedanken.

Inzwischen läuft das Projekt in vollen Zügen! Wir sind gespannt auf die Ergebnisse am Ende des Semesters!

Noch mehr Informationen zu den Lagern auf dem Amazon-Blog: http://www.amazon-logistikblog.de/

Am 20. Januar 2017 war es endlich soweit: Nach monatelanger Vorbereitung konnten die WIN Studierenden im Rahmen der Projektstudie "IT Systems" ihre Ergebnisse zum Thema "Bluetooth Beacons" bei Capgemini Service SAS in Stuttgart präsentieren.

Mit Hilfe von Scrum, einem Modell zur agilen Softwareentwicklung, entwickelten die Studierenden einen Proof of Concept: Es sollte eine Android Anwendung erstellt werden, die zusammen mit der Bluetooth Beacon Technologie zusätzliche Fahzeuginformationen auf dem Smartphone darstellen soll.

Die Entwicklung der Software teilte sich in acht Sprints mit einer Dauer von je zwei Wochen auf. Nach jedem Sprint wurden die Ergebnisse den Stakeholdern präsentiert, sodass die Anwendung ganz im Sinne von Scrum, stets agil in ihrem Funktionsumfang wuchs.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation der Ergebnisse vor Ort am Innovations Forum der Capgemini Service SAS in Stuttgart. In einer offenen Runde mit über 30 Personen konnten die Studierenden ihre Ergebnisse in einem interaktiven Vortrag präsentieren und die Fragen der Teilnehmer beantworten.

Die Studierenden konnten das Interesse einiger Mitarbeiter wecken, sodass zukünftig weitere Kooperationen zwischen der Capgemini Service SAS und dem Studiengang Wirtschaftsinformatik folgen sollen.

Die Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn besuchten im Rahmen der Fallstudie „IT Strategie und Service Management“ (4. Semester)  die Bechtle AG in Neckarsulm. Dort präsentierten die Studierenden die Ergebnisse ihrer Ausarbeitungen zum Thema „IT Infrastructure Library“ (kurz ITIL).

In der ersten Hälfte des Semesters lernten die Studierenden das ITIL Rahmenwerk anhand von Vorlesungen kennen. Dieses beschreibt die Einführung von Prozessen zur servicebasierten IT Organisation in Unternehmen.

In der zweiten Hälfte wurde ein Fallbeispiel ausgearbeitet, bei dem ein fiktives Unternehmen ohne IT Strategie und Service Management die Ausgangslage beschreibt. Die Studierenden standen nun vor der Herausforderung durch die Einführung von ITIL das Unternehmen neu auszurichten und wettbewerbsfähig zu machen.

Ihre Ergebnisse konnten die Studierenden schließlich bei der Bechtle AG vor Herrn Tobias Schwarz, der die Rolle des Geschäftsführers des fiktiven Unternehmens einnahm, unter Leitung von Prof. Dr. Sigurd Schacht vorstellen.

Durch die enge Kooperation mit der Bechtle AG erhielten die Studierenden einen sehr praxisnahen Einblick in die Organisation von IT in Unternehmen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bei der Bechtle AG und besonders bei Herrn Schwarz bedanken.

Am 14. Dezember starteten die Teilnehmer der Projektstudie „Social Media im Unternehmenskontext“ des Studienganges Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn eine Exkursion in ein SmartHouse. Innerhalb der Projektstudie wird ein sogenannter Think Tank betrieben. Mithilfe der Plattform SAP Jam soll der Design Thinking Prozess digitalisiert werden. Design Thinking ist ein kreativer Ansatz zur Lösung von komplexen Problemen oder Entwicklung von neuen Produkten. Es wird der Prozess am Beispiel von Smart Living für Best Ager (50plus) simuliert, auch mit vielen externen Partnern. Ziel der Exkursion ist es, einen Einblick in bereits angewandte Smart Living-Technologien zu erhalten.

Das SmartHouse befindet sich im bayrischen Bamberg. In dem von Herrn Zahneisen und seiner Frau bewohnten Musterhaus werden technikunterstütze Assistenzsysteme erprobt. Diese Systeme unterstützen ein sicheres und komfortables Wohnen im Alter.

Herr Zahneisen führte einige angewandte Systeme des SmartHouses vor, darunter auch das sogenannte Nachtlicht. Die grünen Spots, welche in der Wand angebracht sind, sorgen in der Nacht für ein augenfreundliches Licht, zum Beispiel auf dem Weg zur Toilette. Die Lichter schalten sich automatisch ein, sobald ein Sensor eine Bewegung wahrnimmt. So können Verletzungen im Dunkeln, beispielsweise durch einen Sturz, vermieden werden.

Das SmartHouse verfügt über eine zentrale Bedieneinheit, mit welcher der technische Status des Hauses überprüft werden kann. Offene Fenster und Türen werden erkannt und gemeldet.

Im Anschluss folgte eine Diskussionsrunde mit Herrn Zahneisen bezüglich der sinnvollen Einsatzmöglichkeiten von Smart-Home-Technologien für Best Ager.

Die Projektgruppe möchte sich herzlich bei Herrn Zahneisen für die interessante Möglichkeit einer Besichtigung des SmartHouses und die anregende Diskussionsrunde bedanken.