Nachhaltigkeit

Aktionen und Projekte

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mobil gewinnt ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Sie wird durchgeführt mit Unterstützung des ACE Auto Club Europa e.V., des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V. und der B.A.U.M. Consult GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutschen Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) e.V.

Die Initiative mobil gewinnt unterstützt Betriebe und auch Hochschulen, die sich für nachhaltige Mobilität engagieren.  Dazu gehört es, den Autoverkehr effizienter zu gestalten und die Nutzung von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln zu fördern. Betriebliches Mobilitätsmanagement ist ein Konzept, das viele gute Ideen verbindet und den Weg zu einer gesunden und umweltfreundlichen Mobilität ebnet.

Die Hochschule nimmt die kostenlose Beratung für den Campus Sontheim gerne in Anspruch und erwartet voller Spannung die Ergebnisse.

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Ein Swimmingpool für ein Kilo Kaffee?

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über die Wasservorräte unseres Planeten gemacht? Im Durchschnitt verbrauchen wir Deutschen rund 3.900 Liter virtuelles Wasser am Tag und 130 Liter reales Wasser (unser Wasserfußabdruck).

Man sieht: Wasser aus dem Hahn ist in unserem Verbrauch buchstäblich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das meiste Wasser verbrauchen wir, ohne je sein Rauschen zu hören - an Waren die wir konsumieren.

In jeder Tasse Kaffee stecken beispielsweise durchschnittlich 140 Liter Wasser, in einem Kilo spanischer Tomaten ganze 83 Liter.

Die Wanderausstellung zeigt auf, welche Zusammenhänge zwischen dem eigenen Konsum und der globalen Süßwasserknappheit bestehen und welche Auswirkungen unser Konsum auf die weltweiten Wasserressourcen hat.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Niemand trennt den Müll so gewissenhaft wie die Deutschen. Bis zu sechs verschiedene Mülltonnen stehen in den Kellern, Hinterhöfen oder Garagen der 36 Millionen Haushalte – für Verpackungen und Restmüll, für Papier und Kompost, für Glas und Metall.

Da die Mülltrennung auch für unsere Studierenden aus dem Ausland schwer zu verstehen ist, haben wir einen kleinen Flyer in Deutsch und Englisch vorbereitet. Natürlich können auch unsere deutschen Studierenden ihr Wissen erweitern und einen Blick hineinwerfen.


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Der Probelauf unserer Fahrradwerkstatt am 14. Juni hat alle Teilnehmer begeistert.

Angeboten wurde: Grundlagen wie Reifen wechseln und flicken, Kette austauschen, Speiche wechseln, Vorbau, Sattelstütze und weitere Anbauteile einstellen sowie auch Wechseln und Warten der Brems- und Schaltzüge.  Erfahrung mit dem Einstellen der Schaltanlagen ist auch vorhanden.

Ab dem Wintersemester sind wir nun alle vier Wochen Gast in C 013. Jedes Mitglied der Hochschule, der einen Schaden am Fahrrad hat, aber auch jeder der einfach mehr über Fahrradreparatur lernen will kann teilnehmen. Wir haben ein paar "Fahrradprofis", die ihr Wissen gerne einbringen.

Das Angebot wird in die Hände der Verfassten Studierendenschaft gegeben. Über die genaue Abwicklung wird noch informiert.

Es muss nicht immer das Auto sein.

Wir verleihen ab 11. April kostenlos unseren Hochschulstromer an alle Studierende und Mitarbeiter der Hochschule!!!

Egal ob ihr Getränke einkaufen geht, einen Studentenbude Umzug macht, ein Grillfest mit Freunden im Wertwiesenpark organisiert oder einfach nur mal ein Lastenbike testen wollt: das Lastenrad steht euch zur Verfügung!

Mit der Nutzung verzichtet ihr auf teuren und klimaschädlichen Treibstoff.

Wir wollen mit dem Rad Werbung für nachhaltige Mobilität fahren und zeigen, dass es auch ohne Auto geht. Ihr könnt die Fahrradwege benutzen und könnt die Staus in der Innenstadt umfahren. Mit einer Fahrt am Neckar entlang bis zum Campus Europaplatz seid ihr schneller als mit dem Auto!

Und.....es bietet Platz für eine ganze Europalette.

Am Montag 10. April findet ihr uns mit dem „Stromer“ am Campus Sontheim bei der Dampfwalze und könnt euch bei uns noch genauer informieren.

Oder ihr meldet euch bei uns in A 304 oder per E-Mail im: nachhaltigkeitsreferat@hs-heilbronn.de

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Befragung aller Hochschulangehörigen zu Ihrer Mobilitätssituation - Erhebung von Daten für zukünftige Verbesserungen im Bereich Mobilität - Ergebnisse liegen vor - Viele Ansatzpunkte für Verbesserungen

Auf Initiative des Nachhaltigkeitsreferats wurde im Januar 2015 unter Leitung von Prof. Tobias Bernecker, Fakultät Wirtschaft und Verkehr, eine hochschulweite Mobilitätsumfrage durchgeführt. Darin wurden alle Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden zu ihrer aktuellen Mobilitätssituation auf dem Weg zur Hochschule befragt. Ebenfalls abgefragt wurden Verbesserungswünsche.

Insgesamt 841 Studierende (d.h. 10 % der Studierenden insgesamt), 200 Mitarbeitende (47 %) sowie 75 Professor/innen (37 %) aus allen Fakultäten und allen Studiengängen der Hochschule Heilbronn haben sich beteiligt. Die Befragung hatte das Ziel, einerseits die derzeitige Mobilitätssituation zu analysieren und andererseits Ansatzpunkte für eine zukünftige Verbesserung der Mobilitätssituation zu identifizieren.

Stadtbahn

Einige Ergebnisse:

Es zeigte sich dass viele der Befragten in Ihrem Verhalten "gefangen" sind, z.B. wenn man einmal mit dem PKW an die Hochschule kommt, hat man kein Interesse mehr daran, Alternativen zu versuchen, wenn man mit dem ÖPNV fährt zieht man nicht in Erwägung mit dem Fahrrad zu kommen.

Für ÖPNV Nutzer sind die Kosten sehr wichtig. Semestertickets sind in den unteren Semestern sehr verbreitet. Je höher das Semester umso mehr Studierende steigen auf den PKW um.

An die Hochschule fahren 42% der Studierenden mit dem Auto, 31% mit dem ÖPNV und 17 % nehmen das Fahrrad. Die Mitarbeitenden sind dagegen deutlich häufiger mit dem Auto unterwegs (78%). Sie kommen zu 16% mit dem Rad oder zu Fuß an die Hochschule. Öffentliche Verkehrsmittel werden von ihnen nur selten (7%) genutzt. Die Professoren/innen steigen hingegen gleich oft aufs Fahrrad wie die Studierenden (17%). Am häufigsten wählen sie aber das Auto (73%) für den Weg zur Hochschule.

Am Campus Europaplatz ist der Anteil der ÖPNV-Nutzung hochschulweit am größten, dank der relativ guten verkehrlichen Anbindung. Hier haben mehr als 60 % der Studierenden ein HNV-Semesterticket. Der Anteil an Autofahrern ist am niedrigsten. Der Wunsch nach mehr Aussteigemöglichkeiten am Bahnhof Sülmertor für Regionalbahnfahrende wurde geäußert.

Der Wunsch nach durchgängigen Radwegenetzen ist größer als der Wunsch nach witterungsgeschützten Abstellplätzen.

Am Campus Künzelsau sind die Studierenden und Beschäftigten am stärksten auf den Pkw angewiesen. Im Nahbereich spielt aber auch – vor allem bei den Studierenden – das Fahrrad eine relativ große Rolle. Im ÖPNV wird relativ großer Verbesserungsbedarf gesehen. In Künzelsau ist man sehr offen gegenüber neuen Angeboten wie etwa Car Sharing und ein gesteuertes Mitfahrangebot.

In Schwäbisch Hall spielt der Radverkehr derzeit nur eine sehr geringe Rolle; im Nahbereich wird wegen der topografischen Lage vielmehr häufiger zu Fuß gegangen. Hier wäre ein zusätzlicher Busverkehr von Vorteil.

Die komplette Auswertung finden Sie hier. Sie gibt differenzierte Einblicke und zeigt zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten auf, die wir nun angehen.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden der Umfrage! Sie gibt uns wichtige Informationen über die Mobilitätssituation der Hochschulangehörigen und dient als Grundlage für kommende Maßnahmen im Bereich Mobilität.

Stadtradeln 2017: Insgesamt nahmen im Landkreis Heilbronn 1.800 Radler teil und legten 410.142 km zurück.

Die Hochschule Heilbronn lag dabei bei der Anzahl der Teilnehmer auf dem 7. Platz.

54 Teilnehmer radelten 10.123 km und sparten 1.438 kg CO2 .

Auf jeden Radler kamen 198,2 km, was leider nur für den 56. Platz reichte.

An die Spitze unseres diesjährigen Hochschulteams setzte sich Herr Prof. Wolfgang Wehl mit großartigen 867 km.

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es in erster Linie um Spaß am und beim Fahrradfahren und darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten

Stadtradeln

Auch beim Stadtradeln 2016 war die Hochschule wieder dabei. Wir stellten das größte Team mit 54 Teilnehmern. Wir erradelten 8.206,2 km und sparten 1.165,3 kg CO2 ein. Die komplette Auswertung hier.

Für das Team mit den meisten Teilnehmern erhielten wir eine Prämie von 100 Euro, die wir den Radlern an der Hochschule zugute kommen lassen.

Das Hochschulteam „Die HHN radelt für Heilbronn“ ist bei der Aktion Stadtradeln in Heilbronn auch 2015 wieder drei Wochen lang fleißig in die Pedale getreten. Und das hat sich ausgezahlt: Wir errangen den 3. Platz und haben damit unser Ziel erreicht, aufs Treppchen zu gelangen! Nach den Plätzen 6 (2013) und 4 (2014) konnten wir uns also erneut verbessern. Und das, obwohl wir mit 45 Radlern weniger Aktive waren als 2014 (50 Personen). In ganz Heilbronn gingen 317 Radler an den Start.

Auch was die Strecke angeht, haben wir uns gesteigert. Die Studierenden, Mitarbeitenden und ProfessorInnen unseres Teams legten zusammen 7.671 km zurück – deutlich mehr als 2014 (5.741 km). Im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto entspricht dies 1.104,6 kg CO2, die nicht ausgestoßen wurden (2013: 700kg). Viel ist das nicht, aber zumindest ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz. Zum Vergleich: die Emissionen in Deutschland lagen im Jahr 2011 bei etwa 11,2 Tonnen CO2-Äquivalent pro Person.

In der Kategorie „Größtes Team“ kamen wir sogar auf Platz 2 in Heilbronn mit 45 Aktiven und mussten uns nur dem Team „177 Jahre Knorr“ geschlagen geben. Die Sieger konnten 62 Radler mobilisieren. Weit abgeschlagen sind wir in der Kategorie „Fahrradaktivstes Team“. Hier ging es darum, die meisten Fahrradkilometer pro Teilnehmenden zurückzulegen. Wir erreichten Platz 16 mit durchschnittlich 170km pro Person. Bei der Siegerehrung im Technischen Rathaus konnten wir unsere Urkunde entgegen nehmen.

Wir hoffen, dass viele Menschen auch weiterhin das Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen und damit ihren kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit tun Sie nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.


Das Nachhaltigkeitsreferat betreibt auch eine Facebookseite zum Thema Nachhaltigkeit an der Hochschule Heilbronn.

Hier der Link zur Seite.

Hinweis: 2016 werden zwei Schulungen angeboten: Do. 12. Mai und Do. 20. Oktober 2016 (jeweils 09:00 bis 13:00 Uhr)

Anmeldung über die Abteilung Hochschulentwicklung oder das Nachhaltigkeitsreferat.

So lautete der Titel der ersten hausinternen EMAS-Schulung, die am 23.09.2014 im Y-Gebäude stattfand. Der Teilnehmerkreis bestand aus Mitarbeitenden des Facility Management, des HILL, Studiengangsassistenten, Sekretärinnen und wissenschaftlichen Mitarbeitern.

EMAS

Als Referentin war Frau Ulrike Jäger angereist, die die Hochschule als freie Umweltberaterin bereits zur EMAS-Registrierung geführt hat. Zunächst rief sie allen ins Gedächtnis, was ein Umweltmanagement nach EMAS ausmacht und wie es aufgebaut ist. Dabei betonte die Referentin, dass unsere Hochschule auf dem Weg zu einer umweltgerechten Hochschule noch ganz am Anfang steht. Durch die Zertifizierung sei lediglich der erste Stritt getan. Nun beginnt der kontinuierliche Verbesserungsprozess. Bei diesem ist die Einbindung der Mitarbeitenden besonders wichtig, denn Impulse für Verbesserungen gehen oftmals von ihnen aus. Das wurde während der Schulung deutlich: viele konkrete Missstände in den einzelnen Abteilungen kamen zur Sprache und wurden diskutiert.

Nach der Pause wurde es dann richtig aktiv: Es fanden sich drei Arbeitsgruppen zusammen, die sich die drei Bereiche mit den größten Umweltauswirkungen der Hochschule vorknöpften: den Energieverbrauch, die Mobilität und den Papierverbrauch. Dank der bunten Mischung der Teilnehmenden fand ein reger Austausch statt. Gemeinsam wurde überlegt, wo Defizite bestehen und was man verbessern kann. Die Vorschläge reichten von sehr konkreten Ideen bis zu Visionen, wie es in Zukunft einmal sein könnte. Diese teils auch kontroversen Ideen sorgten dafür, dass die Präsentationen der Arbeitsgruppen eine angeregte Diskussion in Gang brachten.

Fazit:

  • Es gibt noch viel zu tun für das Nachhaltigkeitsreferat
  • Umweltmanagement geht nur mit dem Einsatz der Mitarbeiter
  • Die Ideen werden nun auf Umsetzbarkeit geprüft
  • EMAS muss noch besser kommuniziert werden
  • Die Zeit war zu kurz für die Vielzahl an Themen

136 Tonnen Abfall fielen 2013 an der Hochschule an. Jeder Hochschulangehörige verursachte im Schnitt 17 kg Abfall.

Am 10.12.2014 gab es einen "Aktionstag Abfall" am Campus Heilbronn!

Das Referat für Nachhaltige Entwicklung informierte über die aktuelle Abfallsituation und die Müllentsorgung an der HHN. Am Infostand wurden Abfallkennzahlen diskutiert und Möglichkeiten zum besseren Recycling besprochen.

Bei einer Sammelaktion kamen kistenweise alte CDS und einige Handys zusammen, die nun wiederverwerten werden können. Studierende freuten sich zudem über kostenloses Schmierpapier zum Mitnehmen.

Wir hoffen, dass wir einige nützliche Infos geben und zum Abfallvermeiden und Mülltrennen motivieren konnten. Auch freuen uns über den regen Austausch und die guten Anregungen, die wir für unsere weitere Arbeit erhalten haben.

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Seit dem Frühjahr 2015 bietet der Hochschule Heilbronn einem Imker Lebensraum für seine Bienen. Mittlerweile leben drei Bienenvölker auf dem Campus Sontheim. In zwei Ernten im Frühjahr und Sommer können reichlich Honig geschleudert und abgefüllt werden.

Der Honig kann bei Imker Herrmann Rosen am Campus Sontheim in der Werkstatt Mechatronik und Mikrosystemtechnik der Fakultät T1 (Raum D110) erworben werden.

Honig
Um in den Genuss von Honig zu kommen, bedarf es enormer Leistungen. Für ein Glas Honig müssen die Bienen 2 bis 7 Millionen Blüten anfliegen und 120.000 km zurücklegen. Bienen produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben etwa 80% der Pflanzen, die auf Fremdbestäubung angewiesen sind. Nur durch ihre Hilfe können wir Obst- und Feldfrüchte anbauen. Bienen tragen somit zum Erhalt der Kulturlandschaft bei. Durch den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln sind Bienen stark bedroht und sterben jedes Jahr zu Tausenden.
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Daher hat das Nachhaltigkeitsreferat diesen Sommer einen Schwerpunkt auf das Thema Biologische Vielfalt gelegt. Neben der Fotoausstellung in Künzelsau wollen wir Bienen einen Lebensraum bieten. Bislang eignet sich hierfür nur der Campus Sontheim. Dank der vielen Linden und anderen Blüten finden die Tiere hier genug Nahrung. Sie fliegen in einem Radius von 3 bis 5 Kilometern. Dabei suchen sie erst die Blüten in der Nähe auf. Nach dem Ausbau sollen auch in Künzelsau Bienen auf den Campus ziehen.

Betreut werden die Bienen von Imker Hermann Rosen. Er ist Mitarbeiter der Hochschule und kann so regelmäßig nach seinen Tieren schauen. Bereits mit 14 Jahren hat er erste Erfahrungen mit Bienen gesammelt. Seit 1998 imkert er selbst mit Fürsorge und Begeisterung. Im Sommer wird er den ersten Hochschulhonig produzieren, der dann käuflich erworben werden kann.

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich bitte an das Nachhaltigkeitsreferat. Allergiker bitten wir um Vorsicht und Verständnis.



Blütenvielfalt um den Bienenstand
Ankunft und Abflug
Blick ins Innere
Begutachtung der Bienen

Blütenhonig

Die Hochschule Heilbronn nimmt seit 2014 regelmäßig jedes Jahr an der Veranstaltung am Kiliansplatz teil. Die Nachhaltigkeitsinsel wird immer größer.

Bei den in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindenden Nachhaltigkeitstagen Baden-Württembergs war auch die Hochschule präsent. Am Freitag, den 11.07.2014 präsentierten wir uns mit einem Stand auf dem Kiliansplatz in Heilbronn auf der vom Bürgerforum initiierten Nachhaltigkeitsinsel.

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Das Nachhaltigkeitsreferat und engagierte Professoren der HHN präsentierten Mobilitätskonzepte und EMAS bei den Nachhaltigkeitstagen des Landes. Interessante Gespräche wurden mit Vertretern der Stadt, Stadträten und dem Bürgerforum geführt.

Weitere Initiativen wie die Lokale Agenda Heilbronn, der BUND, der Weltladen und ENERGENO waren ebenfalls mit Ständen vertreten und machten auf Nachhaltigkeitsthemen aufmerksam.

Am Samstag besuchten Umweltminister Franz Untersteller und Oberbürgermeister Harry Mergel den Stand der Hochschule auf dem Gelände der GGS. Prof. Hoch und Prof. Zöllner informierten sie dort über nachhaltige Mobilitätskonzepte. Großes Interesse weckten das ausgestellte Fahrrad mit Neigetechnik und der selbstfahrende Segway.

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Nach der Begehung hielt der Minister eine Ansprache über die Bedeutung von Nachhaltigkeitsinitiativen im Land. Im Anschluss gab es eine Vortragsreihe zum Themenfeld Klimaschutz & Energiewende.

Zum zweiten Mal verliehen: Nachhaltigkeitspreis der Hochschule

In einer Feierstunde wurde am 29. April zum zweiten Mal der Nachhaltigkeitspreis für Studierende der Hochschule Heilbronn verliehen. In diesem Jahr wurde der Preis von der E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH gestiftet. Ausgezeichnet wurden eine Seminar- und zwei Bachelorarbeiten. Dazu hatte E.G.O. Preisgelder in Höhe von insgesamt 2.500 Euro sowie Buchpreise für alle Wettbewerbsteilnehmer zur Verfügung gestellt.

Nachhaltigkeitspreis 2014

Aus insgesamt neun eingereichten Arbeiten hatte die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Rates für nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Heilbronn auszuwählen. „Es gab viele sehr interessante Ansätze“, so Lintner bei der Preisverleihung, „die thematische Bandbreite der Arbeiten umspannte viele Aspekte der Nachhaltigkeit: ob Energie- oder Managementthemen, technisch-orientierte Entwicklungen, Prozessoptimierungen oder Geschäftsmodelle – jeder konnte hier seinen Schwerpunkt finden.“

Am Ende setzten sich Theresa Müller und Alexandra Matheußer aus dem Studiengang Internationale Betriebswirtschaft – Interkulturelle Studien mit ihrem Businessplan „Krumme Dinger – Suppe mit Charakter“ durch und erhielten den ersten Preis in Höhe von 1.200 Euro aus den Händen von Gabriele Lintner. Es folgte Helen Pang Mei Chin aus dem Studiengang Verfahrens- und Umwelttechnik mit ihrer Bachelorthesis „Auslegung und Aufbau eines Teststands zur thermochemischen Energiespeicherung in Fahrzeugen“ (800 Euro) sowie Rebekka Walz aus dem Studiengang Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik mit ihrer Bachelorthesis „Umwelt- und Sozialstandards im Einkauf: Relevanz, Methoden und Erarbeitung eines nachhaltigen Beschaffungskonzeptes“ (500 Euro).

Befragung aller Hochschulangehörigen zu Ihrer Mobilitätssituation - Erhebung von Daten für zukünftige Verbesserungen im Bereich Mobilität - GewinnerInnen wurden ausgelost - Datenauswertung läuft

Gemeinsam mit Professor Tobias Bernecker von der Fakultät Wirtschaft und Verkehr haben wir die Mobilitätssituation der Hochschulangehörigen analysiert. In einer Umfrage wurden alls Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden befragt, wie Sie täglich an die Hochschule und zurück kommen und welche Verbesserungen sie sich wünschen.

Teilgenommen haben 909 Studierende und 309 Mitarbeitende und Lehrende. Wir haben Rückmeldungen aus nahezu allen Studiengängen. Aktuell werden die Daten von Prof. Bernecker ausgewertet.

Unter allen Teilnehmenden haben wir fünf Schnupperbiokisten vom Hof Engelhardt in Untermünkheim verlost.

Gewonnen haben:

  • Kathrin Zocher, Studierende
  • Michael Furkel, Studierender
  • Franziska Synowski, Akademische Mitarbeiterin
  • Heike Findeisen, Akademische Mitarbeiterin
  • Linda Bossert, Studierende

Wir hoffen Sie genießen das frische und regionale Obst und Gemüse und lassen es sich schmecken!

Vielen Dank an alle Teilnehmenden der Umfrage! Sie gibt uns wichtige Informationen über die Mobilitätssituation der Hochschulangehörigen und dient als Grundlage für kommende Maßnahmen im Bereich Mobilität.


Ansprechpartner:

Prof. Tobias Bernecker

Verkehrswirtschaft, Verkehrspolitik

Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn

Telefon: +49 7131 504 6814

Raum: A505, Standort Campus Heilbronn - Sontheim

E-Mail: tobias.bernecker@hs-heilbronn.de

Fragen zum Datenschutz und Sonstiges: Nachhaltigkeitsreferat

E-Mail: nachhaltigkeit@hs-heilbronn.de

Im Rahmen unseres EMAS-Umweltmanagementsystems hat das Nachhaltigkeitsreferat im Juni 2014 ein Vorschlagswesen für Lehrende, Studierende und Mitarbeitende eingerichtet.

Häufige Themen sind: Mülltrennung, Abfall, Hauspostmappen, Lichtsensoren, Jobticket, Job-Rad sowie Papiersparen. Viele Vorschläge konnten bereits umgesetzt werden (Wiedereinführung Hauspostmappen, Aufbau Handysammelboxen), einige betreffen langwierige Themen und Aufgaben (Einführung Jobrad, Errichtung eines Carsharing-Stellplatzes). Manche lassen sich aus Kosten- oder Zuständigkeitsgründen gar nicht umsetzen (Dyson-Händetrockner (nur Neubauten).

Beispiele für aktuelle Tickets und deren Verbleib sind in der untenstehenden Tabelle einsehbar. Die wenigsten Tickets können wir im Nachhaltigkeitsreferat selbst bearbeiten. Fast immer sind wir auf die Hilfe des Facility Managements oder anderer Abteilungen angewiesen.

Ziel des Vorschlagswesens ist die Generierung, Sammlung und Auswahl geeigneter Ideen für Verbesserungen und Neuerungen im Umweltbereich. Hierfür wollen wir die Ideenpotenziale an der Hochschule nutzen.

Sie als Lehrende, Studierende und Mitarbeitende nutzen täglich die Räumlichkeiten der Hochschule zum Lernen und Arbeiten. Dabei sehen Sie sicher umweltrelevante Dinge, die noch nicht gut laufen und verbesserungswürdig sind.

Zeigen Sie uns Miss­stände auf und bieten Sie gern auch substan­zielle Ansätze zur Lösung an.

Unterstützen Sie uns dabei, noch nachhaltiger zu werden.Leisten auch Sie Ihren Beitrag zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Hochschule.

Senden Sie Verbesserungsvorschläge an:

umweltticket@hs-heilbronn.de

Ihr Ticket wird vom Nachhaltigkeitsreferat entgegengenommen.

Dieses wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Beispiele für Tickets und Bearbeitungsstand:

Vogelschlag an den Glaswänden der Labore in Künzelsau

Das Facility Management beschafft Vogelaufkleber, um die Scheiben für Vögel sichtbar zu machen.
Handysammelboxen an allen Standorten einrichten

Sammelboxen wurden an allen Standorten aufgestellt.
Hauspostmappen für die verschiedenen Standorte verwenden

An allen Standorten sind wiederverwendbare Hauspostmappen erhältlich.

Jobtickets bei der Bahn für Mitarbeiter?
Es gibt nur für die Bahn Verkehrsverbund Stuttgart ein Jobticket. Die Hochschule führt eine Mobilitätsanalyse durch. Mit diesen Ergebnissen wird bei Bedarf auf die verschiedenen Verkehrsverbünde zugegangen um ein Jobticket zu kreieren, dass verkehrsverbundübergreifend gültig ist.
Einsatz von Lufthändetrocknern an Stelle von Papierhandtüchern

Ist für den Neubau am Europaplatz im Gespräch, bei Bestandsbauten lässt sich ein Wechsel aus Kostengründen leider nicht realisieren.

JobRad-Leasing als Dienstrad für Mitarbeiter

Liegt seit November 2013 im Finanzministerium zur Bearbeitung, wir haken immer einmal wieder nach.

Kugelschreiberminen
Es wurde bemängelt, dass Kugelschreiber bei uns weggeworfen werden, wenn die Minen leer sind, obwohl die Hüllen noch vollkommen in Ordnung sind. Daraufhin wurden einzelne Minen beschafft. Diese können nun separat im Magazin in Sontheim abgeholt werden. So muss man künftig nur noch die Mine tauschen, statt den ganzen Kugelschreiber wegzuwerfen.
Europaplatz PC Pool: Monitore sind nachts auf Stand by geschalten

Änderung bzw. Abschaltung ist in die Wege geleitet, Überprüfung aller PC Pools wird veranlasst.

Carsharing-Stellplatz am Campus Sontheim einrichten
Die Ergebnisse der Mobilitätsanalyse werden den Bedarf aufzeigen. Falls gewünscht, wird ein Stellplatz eingerichtet. Die Umsetzung ist einfach machbar.

Mülltrennung in Restmüll und Papier

Hier gehen wir sukzessive vor: In 2014 wurden bereits alle Büros am Campus Sontheim mit zwei Mülleimern ausgestattet. Im SS 2015 werden auch alle Hörsäle in Sontheim bestückt. Aufgrund laufender Verträge mit den Reinigungsfirmen, die keine Trennung vorsehen, sind Änderungen an den anderen Standorten noch nicht möglich.

Verbesserung der Sichtverhältnisse bei Beamerbetrieb im A-Bau Campus Sontheim
Bei eingeschalteter Raumbeleuchtung blendeten die Leuchtstoffröhren vor der Präsentationswand. Nun wurden versuchsweise im A-Bau in Sontheim jeweils zwei Röhren komplett entfernt. Der Stromverbrauch wird dadurch gesenkt und die Sichtverhältnisse verbessert.
Herausgabe von Kaffee in der Cafeteria Sontheim in der Regel im Pappbecher
Glastassen werden nur auf Nachfrage herausgegeben, da es umständlich sei, diese zu spülen. Das Studierendenwerk Heidelberg möchte an den Pappbechern festhalten, da diese kompostierbar seien. Auch seien sie sehr nachgefragt. Leider gibt es auf dem Campus Sontheim keinen Biomüll. Daher landen alle Becher im Restmüll. Wer Müll vermeiden möchte, kann "Kaffee im Glas bestellen".
Ausschalten der Mensabeleuchtung in den Bereichen nahe der Terrasse, die ohnehin lichtdurchflutet sind
Umsetzbarkeit wird aktuell durch das Facility Management geprüft. Hier muss eine geeignete Steuerung für die Beleuchtung entwickelt werden, die auf Tageszeit und Lichtverhältnisse abgestimmt ist.

Getrennte Abfallbehälter in den Hörsälen, damit auch Studierende Mülltrennung betreiben können.

Abfalleimer zunächst für die Sontheimer Hörsäle sind nun in vielen Hörsälen vorhanden. Fehlende Mülleimer bitten wir zu melden.
Brötchen im Mensabistro ohne Plasikverpackung verkaufen
Antwort des Studierendenwerks Heidelberg: Die Brötchen müssen "aus hygienischen Gründen eingepackt werden, da sie nicht ohne Tüte mit der Hand aus dem Regal genommen werden dürfen. Eine Zange eignet sich leider nicht zur Entnahme der Ware, denn dafür sind Brötchenregal und Theke zu weit voneinander entfernt. Da die Verpackung durchsichtig sein muss, damit der Inhalt sichtbar ist, fallen Papiertüten leider aus." Leider sind uns hier die Hände gebunden. Es bräuchte wohl breiteren Protest gegen diese Praxis.