Fakultät für Technik und Wirtschaft (TW)

Forschungsprojekte Wirtschaft

öffentlich geförderte Projekte

Hauptgegenstand des Forschungsprojektes ist die Entwicklung von Curricula für Kulturtourismus-Studiengänge in den Westbalkanstaaten. Grundlage ist die Annahme, dass Kulturtourismus einen wesentlichen Beitrag sowohl für die nachhaltige ökonomische Entwicklung eines Landes als auch für dessen Imagebildung darstellt. Ein besonderes kulturelles Erbe halten die Länder des Westbalkans bereit. Dieses ist nicht nur tausende Jahre als, es verbindet auch Ost- und West- sowie Süd- und Nordeuropa. Der Balkan wird jedoch hauptsächlich als Konfliktzone wahrgenommen, was ein negatives Image herbeigeführt hat. Es entstand die Einsicht in die Notwendigkeit eines Bildungsprogramms mit Blick auf Kulturtourismus und kulturelles Erbe.

Untersucht werden sollen bestehende Strategiemaßnahmen, Innovationen, Handwerkzeug und praktische Anwendungen mit Blick auf Kompetenzentwicklung im Bereich des Kulturtourismus. Es sollen bestehende Lücken in den Curricula der WB-Staaten geschlossen werden und Experten im Bereich des Kulturtourismusmanagements ausgebildet werden können. Ziel ist es, die Lücken zwischen aktuellen Praktiken der Kulturmanager in WB-Staaten zu schließen und an EU-Standard anzuschließen.

Es handelt sich um ein Projekt im Rahmen der Erasmus+-Key Action 2: Capacity Buiklding in the field of higher education. Ziel dieser Forschungslinie ist die Unterstützung bei der Modernisierung und Internationalisierung von höherer Bildungsangebote sowie der Bereitstellung von Zugangsmöglichkeiten zu einer solchen. Die Projektleitung hat die Universität Novi Sad (Serbien) inne. Kooperationspartner sind, neben der Hochschule Heilbronn, FH Johanneum Gesellschaft mbH (FHJ) (Österreich), Dzemal Bijedic University of Mostar (UNMO) (Bosnien und Herzegowina), University of East Sarajevo (UES) (Bosnien und Herzegowina), Sarajevo Meeting of Culute (SMOC), University of Banja Luka (UBL) (Bosnien und Herzegowina), University of Nis (Serbien), The provincial institute for the protection of cultural monuments (PZZZSK) (Serbien), University of Montenegro (UoM) (Montenegro), NHTV University of Applied Sciences Breda (NHTV) (Niederlande), Tourism Organisation of Kotor Municipality (TO Kotor) (Montenegro).

Leitung (HHN): Prof. Dr. Kaiser-Jovy
Laufzeit: Oktober 2016-Dezember 2018
Mittelgeber: Erasmus+

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The network seeks to understand the role of arts and cultural managers as intercultural brokers in our context of globalisation, internationalisation and global migration. Intercultural understanding suggests capacity for appreciating, recognising and relating to different world viewpoints and experiences. Historical and empirical research recognises the role arts and cultural objects and expressions, like fine and performing arts and heritage, play in political, cultural and ethnic relations. Yet, little is known about the role of arts and cultural managers, their practice and education, in this process.

In fact, arts and cultural managers shape and structure intercultural exchange. They direct and administer arts and cultural projects between nations, and devise, plan and develop arts and cultural programming to attract and include growing migrant populations as audiences, participants and creators within nations. Global, cultural, post colonial, and intercultural studies show that mechanisms for fostering or hindering intercultural understanding are often based on long standing terminology, institutional structures, and habits upheld by practices and pedagogies within specific professions.

We will integrate and apply this research to the traditions, institutions and actions of arts and cultural management to extend awareness of the part arts and cultural managers play in intercultural exchange with 5 goals:

- Gather international, multidisciplinary researchers with arts and cultural management practitioners, policymakers, educators and students to share knowledge and uncover new areas of research about intercultural understanding in arts and cultural management education and practice

- Learn how arts and cultural management practitioners, policymakers, educators and students perceive and experience intercultural exchange within international arenas of practice and education

- Apply ethnic, historical, postcolonial, global, intercultural, and cultural studies to these perspectives to examine dominant terminology, structures and traditions shaping arts and cultural management practice and education

- Share findings, bibliography and documentation widely to students, practitioners, educators, policymakers and researchers to foster policy impact, further study and networking

- Enable new research projects examining intercultural work in arts and cultural management

Leitung (HHN): Prof. Dr. Raphaela Henze
Laufzeit: 01.11.2016-28.02.2018
Mittelgeber: Arts and Humanities Research Council (UK)

Wer in der Pflege tätig ist, ist im Arbeitsalltag vielen Belastungen ausgesetzt. Geht es um den Umgang mit Pflegebedürftigen, braucht es weit mehr als nur medizinisch-pflegerische Kenntnisse. Hier sind soziale und emotionale Kompetenzen stärker gefordert als in anderen Branchen. An dieser Stelle ist die Aus- und Weiterbildung im Bereich des Emotionsmanagements wie sie z.B. auch im Rahmen von Seminaren zum Thema Emotionale Intelligenz oder Sozialkompetenz unterrichtet wird, ein entscheidender Ansatz.
Aufgrund der neuen Herausforderungen in einer immer schneller werdenden Arbeitswelt, sind diese sog. Soft-Skills essentielle Schlüsselqualifikationen im Berufsleben. Empirische Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die die Fähigkeit besitzen, affektive Impulse zu kontrollieren, mit eigenen und fremde Emotionen umzugehen und diese zu steuern, einen größeren Erfolg im Berufs- und Privatleben haben, stärkere soziale Bezie-hungen pflegen und seltener unter psychischen Problemen leiden.
Primär soll in dieser Forschungsarbeit die Frage untersucht werden, ob Seminare zum Thema Emotionsmanagement im Pflegesektor helfen können und auf welche Resonanz diese bei den Teilnehmern treffen. Ferner muss die Frage beantwortet werden, ob dies auch messbar ist, beispielsweise in Form von Fragebögen und wie mit diesen Aussagen umgegangen werden muss. Eine weitere Fragestellung ergibt sich, wenn die obigen Fra-gen positiv beantwortet werden können. Dann nämlich ließe sich überlegen, ob das Thema Emotionsmanagement verbindlich in die Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften integ-rieren werden soll und wie das Angebot an solchen Seminaren momentan aussieht.

Leitung: Prof. Dr. Tiebel
Laufzeit: 01.07.2013-Dezember 2017
Mittelgeber: Reinhold-Würth-Stiftung


Neben den öffentlich geförderten Drittmittelprojekten gibt es eine Vielzahl an privat geförderten Auftragsforschungsprojekten, die in enger Kooperation mit der regionalen und überregionalen Industrie und Wirtschaft, sozialen Einrichtungen und Verbänden durchgeführt werden.