Neue  Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen für „Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)“

Zielsetzung dieser Förderrichtlinie ist die Entwicklung und Einführung innovativer Lösungen zu Industrie 4.0. Im Fokus steht dabei die Stärkung der Zusammenarbeit von Unternehmen mit ihren Kunden und Lieferanten unter Betrachtung des Unternehmens als sozio-technisches System.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten zu Industrie 4.0 wurde seit 2011 in Deutschland gestartet. Die ersten Ergebnisse der Forschungsarbeiten zu einer intelligenten Vernetzung in der Produktion durch den Einsatz neuartiger Cyber-Physischer Produktionssysteme (CPPS) sind veröffentlicht. Für unterschiedliche Anwendungsfälle werden derzeit neue Lösungen entwickelt und in den Unternehmen auf den betrieblichen Hallenboden gebracht. Parallel werden auf der Plattform Industrie 4.0 (http://www.plattform-i40.de) eine Vielzahl von Aktivitäten auf Bundesebene zusammengeführt und koordiniert.

Mit weiteren innovativen Lösungen will das BMBF die Digitalisierung in der Industrie voranbringen und Chancen für Wertschöpfung und Wohlstand in Deutschland eröffnen. Die technische Grundlage hierfür sind intelligente vernetzte Systeme, die in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken für eine erfolgreiche Kollaboration eingesetzt werden. Die eingesetzten Technologien und Anwendungen sollen sich den Bedürfnissen des jeweiligen Benutzers anpassen und nicht umgekehrt.

Gefördert werden risikoreiche, industrielle Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen mit Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen erfordern. Eine möglichst hohe Beteiligung von KMU an den Verbundprojekten ist anzustreben.

Weitere Informaitonen zu der Förderrichtlinie finden Sie hier.

Asprechpartner

Thomas Rosenbusch
Tel.: +49 (0)721 608-25273
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Vorlagefrist für Projektskizzen

spätestens 31. Juli 2017