Neue Richtlinie zur Förderung von Forschung an Fachhochschulen zu "Lebensqualität durch soziale Innovationen (FH-Sozial)" im Rahmen des Programms "Forschung an Fachhochschulen"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ mit der Förderlinie „Lebensqualität durch soziale Innovationen (FH-Sozial)“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) von Fachhochschulen (FH), die in den angewandten Sozialwissenschaften/Soziale Arbeit, Gesundheits- oder Pflegewissenschaften angesiedelt und auf soziale Innovationen für praxisorientierte Lösungen zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen ausgerichtet sind.

Die Förderlinie orientiert sich an dem in der Hightech-Strategie der Bundesregierung formulierten „Leitbild eines innovativen Deutschlands“: Die Förderung soll die Fortentwicklung einer Gesellschaft unterstützen, die Neuem gegenüber aufgeschlossen ist, die sich für Zukunftstechnologien und Innovationen begeistert, den Menschen in den Mittelpunkt stellt und in deren Innovationskultur die verantwortliche Abschätzung gesellschaftlicher Chancen und Risiken fest integriert ist. Nicht alle Menschen haben dabei gleich günstige Voraussetzungen, den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen, auftretenden Risiken vorzubeugen und die sich öffnenden Chancen zu nutzen

Hier liegt das besondere Potenzial der FH für die Entwicklung sozialer Innovationen. Aufgrund ihrer anwendungsorientierten Forschung und ihrer Vernetzung mit wichtigen Akteuren aus der Praxis vornehmlich in ihrer Region sind FH besonders geeignet, konkreten gesellschaftlichen Handlungsbedarf zu identifizieren und Lösungen anwendungsorientiert zu erforschen. Zudem besitzen FH auf vielen Gebieten der angewandten Sozialwissenschaften/Sozialen Arbeit sowie der Gesundheits- und Pflegewissenschaften in Verbindung mit ihren ingenieur-, natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen Alleinstellungsmerkmale, die sie in konkrete, beispielhafte und übertragbare soziale Innova­tionen oder auch soziotechnische Lösungsansätze einbringen können.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH in Deutschland.

Weiterer Informationen zu der Richtlinie, dem Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Ansprechpartner

Dr. Christina Hilgers
Telefon: +49 2 11/62 14-5 18
Telefax: +49 2 11/62 14-4 84
E-Mail: hilgers@vdi.de
Internetseite: http://www.vditz.de/forschungsfoerderung/fachhochschulen

Bewerbungsschluss
28. September 2017