Februar 2012: Hochschulföderation SüdWest – Hochschulen bündeln Kräfte
+ Hochschulföderation verbindet baden-württembergische Hochschulen Aalen, Esslingen, Heilbronn, Mannheim und Ravensburg-Weingarten + Rektoren unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Esslingen, Februar 2012. Am 13. Februar 2012 vereinbaren die Rektoren der Mitgliedshochschulen, im Rahmen der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) zu kooperieren. Gemeinsam möchten die Hochschulen die Stärken der Föderation nutzen und insbesondere die angewandte Lehre und Forschung weiterentwickeln. In themenbezogenen Kooperationsprojekten sollen Synergien ausgeschöpft sowie gemeinsame Lösungen geschaffen werden.
Der große Erfolg der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) führt zu neuen Herausforderungen. Die steigende Aufgabenfülle, der doppelte Abiturjahrgang 2012 und der demografische Wandel haben zudem zur Folge, dass viele Projekte parallel in Angriff genommen werden müssen. „Mit der Föderation möchten die Mitgliedshochschulen ihre Kräfte bündeln und Mehrwert durch zielgerichtete Kooperationen schaffen“, so Professor Dieter Leonhard, Rektor der Hochschule Mannheim. Zudem möchte die HfSW das Profil der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zwischen den Universitäten und der Dualen Hochschule stärken. Nicht zuletzt hilft dabei die beachtliche Größe der Hochschulföderation SüdWest, die mehr als 25.000 Studierende und rund 850 Professuren repräsentiert.
Neben der systematischen Zusammenarbeit ist der föderative Charakter des Verbunds eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der HfSW. So ist ein zentrales Anliegen der HfSW, dass die Mitgliedshochschulen ihre spezifischen Stärken, ihre regionale Verankerung sowie das eigenständige Profil bewahren und ausbauen.Potenzial zur Zusammenarbeit sieht die Hochschulföderation SüdWest insbesondere in den Bereichen Qualitätsmanagement, Systemakkreditierung, Forschung, Internationalisierung sowie im Innovationsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Best Practice-Transfer ist bereits in vollem Gange. Erste Angebote für Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden entwickelt. Auch die Rechenzentren der Hochschulen haben schon erste gemeinsame Projekte in Angriff genommen.
Ein zentrales Themenfeld der HfSW ist die Sicherung und der Ausbau zukunftsweisender Forschung. Unter anderem entwickelt die HfSW ein zentrales Qualitätssicherungsverfahren, mit dem das hohe Niveau der Forschung gehalten und verbessert werden kann.Einen formalen Rahmen erhält die Hochschulföderation SüdWest im Frühjahr 2012 durch die Gründung eines Vereins. Zur effizienten Koordination der Mitgliedshochschulen im Verbund der HfSW wurde an der Hochschule Esslingen eine Geschäftsstelle eingerichtet.
Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit über 7.000Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 45Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.
Ansprechpartnerin und Information: Nadja Haase, Leiterin der Geschäftsstelle der Hochschulföderation SüdWest (HfSW), Tel. 0711.397-32 16, E-Mail nadja.haase@hs-esslingen.de
Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing), Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon 0 71 31-504-499, Telefax 0 71 31-504-559, E-Mail: heike.wesener@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de