HoPA - Hochdruck Produktions-Autofrettage zur Steigerung der Dauerwechselfestigkeit von Hohlkörpern und insbesonders Rohren
Projektleitung: Prof. Dr. Oliver Lenzen
Mittelgeber: BMWi - ZIM
Fördermittel: 175.000 €
Projektzeitraum: 14 Monate
Zusammenfassung:
Das Ziel des HoPA –Projektes ist eine Autofrettageanlage zu entwickeln, die es ermöglicht Prozessvorgaben in eine wirtschaftliche Produktionseinrichtung umzusetzen. Die Serientauglichkeit wird in einem zu entwickelnden Prüfverfahren mit zugehöriger Prüfeinrichtung validiert.
Der Kraftstoffverbrauch von KFZ wird durch die Gestaltung der Einspritztechnik wesentlich beeinflusst. Dabei führen höhere Drücke zu einer besseren Ausnutzung. Diese höheren Drücke schädigen aber überproportional die Lebensdauer der Einspritzkomponenten. Zur Erhöhung der Lebensdauer bei Betriebsdrücken unter 2.000 bar wird bislang die Autofrettage (AF) eingesetzt. Durch Aufbringen eines einmaligen sehr hohen Innendruckes (bis 5.600 bar) wird durch gezielte Plastifizierung und Eigenspannungsaufbau die Dauerfestigkeit deutlich erhöht.
Das wenig theoretisch abgesicherte und schlecht prüfbare Verfahren Autofrettage ist derzeit aber nicht in der Lage, der Marktforderung nach weiter steigenden AF-Drücken bis zu 10.000 bar seriensicher nachzukommen.