Förderprogramm Ingenieurnachwuchs

 

 

Qualifizierung von Ingenieurnachwuchs an Fachhochschulen

Nachwuchsteams aus erstberufenen Professoren, Absolventen und Promovenden kooperieren mit Unternehmen und bauen Kompetenzen für einschlägige Branchen aus.

Antragsberechtigte Hochschulen

Die Förderlinie richtet sich an Fachhochschulen, die in der Disziplin Ingenieurwissenschaften lehren und forschen. Antragsberechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Fachhochschulen (mit Ausnahme verwaltungsinterner Fachhochschulen).

Forschungsschwerpunkte

Im Fokus der Förderlinie stehen jährlich wechselnde Forschungsschwerpunkte (bisher Maschinenbau, Informatik sowie Elektro- und Verfahrenstechnik), die sich an den Themen der High-Tech-Strategie der Bundesregierung orientieren. Ziel ist die Stärkung von ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchsteams, um ihre Forschungskompetenzen im Rahmen von Kooperationen mit Praxispartnern auszubauen. Neben der Erstellung von Studien-, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sind kooperativen Promotionen ausdrücklich erwünscht.

Voraussetzung

Der Dienstantritt der erstberufenen Professoren darf nicht länger als 4 Jahre zurückliegen. Die Fachhochschule muss mit mindestens einem KMU projektbezogen und entsprechend dem thematischen Schwerpunkt der jährlichen Ausschreibung kooperieren.

Zuwendung

Es werden maximal 260.000 Euro zuzüglich 20 Prozent Projektpauschale pro Projekt als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Projektlaufzeit darf maximal 36 Monate betragen. Zuwendungsgeber ist das BMBF, der beauftragte Projektträger ist die AiF F·T·K GmbH.

Verfahren

Nach der jährlichen Ausschreibung im Sommer reichen die Fachhochschulen bis Herbst zunächst die Ankündigungsskizze eines geplanten Forschungsvorhabens und anschließend den Antrag beim Projektträger ein. Die Anträge werden von zwei Gutachtern fachlich bewertet. Im Rahmen einer Auswahlsitzung werden alle Anträge und schriftlichen Gutachten besprochen und eine Rangliste nach erreichten Punktzahlen erstellt. Der Projektträger verfasst auf Basis der Rangliste seine Förderungsempfehlung für das BMBF, das über die Bewilligung der förderungswürdigen Anträge entscheidet.

Ausschreibung

Die nächste Ausschreibung hat den thematischen Schwerpunkt Klima/Energie und erfolgt im Juli 2011